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Neue regionale Zusammenschlüsse erhalten Fördermittel des Landes zur Erarbeitung eines regionalen Entwicklungskonzeptes - Landrat Robert Fischbach überreichte drei Bewilligungsbescheide
(Pressemeldung 1/2007 vom 03.01.2007) Marburg-Biedenkopf – „Die neue Programmperiode der Europäischen Union und des Landes Hessen für den Zeitraum 2007 bis 2013 bietet neue Chancen in der Regionalentwicklung“, so freute sich Landrat Robert Fischbach bei der Überreichung von drei Bewilligungsbescheiden in der Kreisverwaltung. Auch die erfolgreichen Förderprogramme für den ländlichen Raum werden fortgeführt. Gleichzeitig erhalten neue regionale Zusammenschlüsse (Lokale Aktionsgruppen) die Möglichkeit, sich für eine Anerkennung als Fördergebiet zu bewerben.

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Marburg-Biedenkopf wollen diese Gelegenheit für sich nutzen. Schon in der auslaufenden Programmperiode waren insgesamt 15 Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf in den landkreisübergreifenden Regionen Burgwald und Lahn-Dill-Bergland als „Lokale Aktionsgruppe“ anerkannt. Die bisher nicht beteiligten Kommunen wollen sich jetzt ebenfalls als „Lokale Aktionsgruppe“ organisieren.

Die Stadt Amöneburg, die Gemeinden Ebsdorfergrund, Fronhausen und Weimar sowie die dörflich geprägten Stadtteile der Stadt Marburg bilden die Region Marburger Land, die Städte Neustadt und Stadtallendorf die Region Ostkreis.

Erster Schritt für die Bewerbung um Anerkennung als Förderregion ist die Erarbeitung eines regionalen Entwicklungskonzeptes, das als Handlungsleitfaden für die weitere Arbeit dienen soll. Das regionale Entwicklungskonzept ergibt sich aus den folgenden Arbeitsschritten:

• Situationsanalyse
• Stärken-Schwächen-Analyse und Identifikation von Entwicklungschancen
• Leitbilddiskussion
• Benennung von Handlungsfeldern und Leitprojekten
• Aufstellung eines Aktionsprogramms mit Festlegung von Prioritäten, Kostenrahmen und Trägerschaft für die zu realisierenden Projekte.

Die bestehenden Regionen Burgwald und Lahn-Dill-Bergland aktualisieren ihre vorhandenen regionalen Entwicklungskonzepte und schreiben sie hinsichtlich der Förderprogrammatik fort. Die Regionen Marburger Land und Ostkreis erarbeiten sie neu.

Um das regionale Entwicklungskonzept auf eine möglichst breite Basis zu stellen, werden die regionalen Akteure wie Vereine, Verbände, Institutionen und Privatpersonen eng in das Verfahren eingebunden.

Die Erarbeitung beziehungsweise Fortschreibung der regionalen Entwicklungskonzepte soll in der ersten Hälfte des Jahres 2007 erfolgen. In der zweiten Jahreshälfte 2007 wird unter Federführung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz ein „Wettbewerb der Regionen“ durchgeführt. Auf der Grundlage der vorgelegten regionalen Entwicklungskonzepte wird dann entschieden, welche „Lokale Aktionsgruppen“ als Förderregion anerkannt werden. Die Erarbeitung der regionalen Entwicklungskonzepte wird vom Land Hessen mit einem 70-prozentigen Zuschuss gefördert.

Dafür erhalten die Region Lahn-Dill-Bergland einen Zuschuss in Höhe von 21.074 Euro (förderfähige Kosten: 30.107 Euro), die Region Marburger Land einen Zuschuss von 35.277 Euro (förderfähige Kosten: 50.396,50 Euro) und die Region Ostkreis einen Zuschuss von 34.361 Euro (förderfähige Kosten: 49.087,50 Euro).

Die Region Burgwald hat ihren Sitz in der Gemeinde Burgwald im Landkreis Waldeck-Frankenberg und bekommt ihren Förderbescheid deswegen auch im Landkreis Waldeck-Frankenberg ausgehändigt.
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Landrat Robert Fischbach übergab in der Kreisverwaltung drei Bescheide für die Erarbeitung regionaler Entwicklungskonzeptionen (v.l.n.r.), vordere Reihe: Landrat Robert Fischbach, Bgm. Bernd Schmidt (Dautphetal), Ernst-Ludwig Wagner (Lahn-Dill-Bergland); hintere Reihen: Beigeordneter Kurt Wenz (Gem. Weimar), Erster Stadtrat Bernd Riehl (Amöneburg), Freddy Greib (Stadtallendorf), Bgm. Reinhold Weber (Fronhausen), Bgm. Manfred Hoim (Neustadt) und Bgm. Andreas Schulz (Ebsdorfergrund) (Foto: Landkreis)
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