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Landrat Robert Fischbach und Justizminister Dr. Christean Wagner zeichneten Johannes Fokken aus Wetter für 43 Jahre ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus
(Pressemeldung 12/2005 vom 13.01.2005) Johannes Fokken aus Wetter wurde mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe „Verdienstkreuz am Bande“ ausgezeichnet, der im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus in Marburg-Cappel durch Landrat Robert Fischbach und Justizminister Dr. Christean Wagner ausgehändigt wurde.

Fokken wurde 1939 in Machame/Moschi (Tansania/Afrika) geboren. Nach dem Besuch der Volksschulen von 1945 bis 1946 in Münchingen (Schwarzwald) und 1946 bis 1950 in Münchhausen wechselte er auf das Gymnasium Philippinum in Marburg, wo er 1959 das Abitur ablegte. Daran schloss sich eine dreijährige Lehrerausbildung am pädagogischen Institut Weilburg an.

Zunächst war Fokken an den Volksschulen in Oberndorf und Wetter tätig, bevor er 1965 die Erweiterungsprüfung zum Realschullehrer ablegte.

1969 übernahm er die Förderstufenleitung der Gesamtschule Wetter und wurde 1976 stellvertretender Schulleiter der Gesamtschule Wetter. Von 1980 bis 1982 war er kommissarischer Schulleiter und ab 1982 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Sommer 2002 Schulleiter der Wollenbergschule in Wetter.

Die Verdienste von Fokken liegen überwiegend im kommunalpolitischen Bereich. Nach Abschluss seiner Lehrerausbildung hat er bereits im Jahre 1962 begonnen, sich ehrenamtlich für die Stadt Wetter zu engagieren.

Zunächst war er von 1962 bis 1972 ehrenamtlicher Stadtjugendpfleger der Stadt Wetter und hat in dieser Zeit unter anderem Ferienspiele und Jugendzeltlager initiiert.

Der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetter gehörte er von 1968 bis 1989 an. Während der gesamten Zeit von fast 21 Jahren stand er der Stadtverordnetenversammlung vor.

Von 1989 bis 2004 engagierte sich Fokken im Magistrat der Stadt Wetter als ehrenamtlicher Stadtrat.

Mit großem persönlichen Einsatz und unter Zurückstellung eigener Interessen ist Fokken mittlerweile 42 Jahre für die Stadt Wetter tätig und war dadurch maßgeblich an den Entwicklungen der Stadt beteiligt. Bei Konfliktsituationen der Stadt hat er sich besondere Verdienste als Vermittler erworben.

Doch auch auf Kreisebene hat er sich uneigennützig zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt.

So war er von 1972 bis 1989 Kreistagsabgeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Von 1977 bis 1985 war er stellvertretender Kreistagsvorsitzender und von 1985 bis 1989 Kreistagsvorsitzender.

In seiner Funktion als Kreistagsabgeordneter war er Mitglied in folgenden Ausschüssen und Kommissionen:

1975 bis 1977 Mitglied des Jugendwohlfahrtsausschusses und des Jugendpflegeausschusses
1975 bis 1985 Mitglied im Schul- und Kulturausschuss
1975 bis 1985 Mitglied im Ausschuss zur Anhörung von Widersprüchen
1977 bis 1989 Mitglied im Ältestenrat
1977 bis 1985 Mitglied der Kreisschulkommission

Über die kommunalpolitischen Tätigkeiten hinaus ist Fokken auch noch in der Evangelischen Kirchengemeinde Wetter engagiert.

Hier gehört er seit 1995 dem Kirchenvorstand an und arbeitet in den Ausschüssen für Finanzen und für Kirchenmusik mit. Seit 2002 vertritt er die Evangelische Kirchengemeinde Wetter in der Synode des Kirchenkreises Marburg-Land. Zudem arbeitet er seit einigen Jahren ehrenamtlich bei besonderen Veranstaltungen mit wie Vorkonfirmandennachmittage und Konfirmandentage.

Darüber hinaus ist er im Vorstand des St. Elisabeth-Vereins und als Schatzmeister im neu gegründeten „Förderverein Synagoge und Kulturzentrum der jüdischen Gemeinde Marburg“ tätig.

Für seine Verdienste hat Fokken bereits folgende Auszeichnungen erhalten:

1976 Silberne Ehrennadel der Stadt Wetter
1987 Goldene Ehrennadel der Stadt Wetter
1982 Ehrenbrief des Landes Hessen
1984 Ehrenmünze des Landkreises Marburg-Biedenkopf
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