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Landrat Robert Fischbach und Justizminister Dr. Christean Wagner händigten Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Roland Petri aus Gladenbach-Rüchenbach aus
(Pressemeldung 24/2004 vom 30.01.2004) Landrat Robert Fischbach und Hessens Justizminister Dr. Christean Wagner händigten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland in der Ordensstufe „Verdienstkreuz am Bande“ an Roland Petri aus Gladenbach-Rüchenbach aus.

Roland Petri besuchte von 1958 bis 1966 die Volksschule in Büttelborn. Anschließend absolvierte er bis 1968 eine Lehre als Chemielaborant bei den Farbwerken Höchst. Nach seiner Ausbildung arbeitete er bis Oktober 1970 als Verkäufer und Warenannahmeleiter bei der Firma Baier KG, von Oktober bis Dezember 1970 als Kraftfahrer und Verfuger bei der Firma Mertens in Büttelborn und anschließend ein weiteres Vierteljahr als Kommissionierer bei der Firma Horn und Kimpel in Hattersheim.

Im April 1971 begann er seinen Dienst bei der Bundeswehr. 1984 wurde er in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten ernannt.

Die besonderen Verdienste von Roland Petri liegen im kommunalpolitischen, musikalisch-kulturellen und sozialen Bereich. Kommunalpolitisch ist er ununterbrochen seit 1987 aktiv. Er war bis 2001 im Ortsbeirat des Stadtteils Rüchenbach tätig, davon acht Jahre als Ortsvorsteher und seit 1990 ist er Stadtverordneter der Stadtverordnetenversammlung Gladenbach. Von 1995 bis 2001 war er Stadtverordnetenvorsteher und daran anschließend ist er bis heute stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher.

Darüber hinaus war er von 1997 bis März 2001 und ist wieder seit September 2001 Kreistagsabgeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Mitglied beziehungsweise Stellvertreter in verschiedenen Ausschüssen und Kommissionen. So war er von 1997 bis 2001 Mitglied im Schul- und Kulturausschuss, Mitglied in der Sportkommission und Mitglied im Verwaltungsausschuss kommunales Jugendbildungswerk. Seit November 2001 ist er wieder Mitglied im Schul- und Kulturausschuss und seit Dezember 2001 stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsausschuss kommunales Jugendbildungswerk.

Ferner ist Roland Petri seit 1989 Schöffe beim Ortsgericht Gladenbach II.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Rüchenbach war er von 1982 bis 1989 als Schriftführer tätig und seit Dezember 1989 ist er Kassenwart.

Mit der Organisation von Kammerkonzerten und Open-air-Konzerten zugunsten behinderter Menschen hat Petri beachtliche Geldsummen eingeworben, die ausschließlich gemeinnützigen Einrichtungen zugute gekommen sind. Damit konnte die Betreuung behinderter Menschen und ihrer Familien unterstützt und verbessert werden.

Für den Magistrat der Stadt Marburg organisiert er seit 1994 in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsbezirkskommando 47 „Hessen“ und dem Kammerorchester des Musikkorps der Bundeswehr jeweils im Dezember ein vorweihnachtliches Benefizkonzert mit dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr. Die Erlöse der Veranstaltungen wurden an gemeinnützige Einrichtungen gespendet, zum Beispiel an die Kinderhilfestiftung Marburg, die Kindertagesklinik der Universitätskinderklinik Marburg, die Initiative für Leukämie- und Tumorkranke Kinder Marburg e. V., die Bettina-von-Arnim-Schule Marburg (Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder), an den MINO-Verein für behinderte Menschen e. V. Marburg, die Gemeinschaft der Freunde in Kehna e. V. (Behindertenwohn- und Arbeitsstätten), an den Förderverein St. Elisabeth-Hospiz e. V. Marburg, den Verein bei Leukämie und Krebs Marburg e. V. und die Häusliche Kinderkrankenpflege Marburg e. V.

Zusätzlich hat er mit der Big Band der Bundeswehr zwei Open-air-Konzerte zu Gunsten behinderter Menschen organisiert. Die Erlöse wurden ebenfalls an gemeinnützige Einrichtungen gespendet.
Auch in der Stadt Gladenbach organisiert Petri mit der Kur- und Freizeitgesellschaft bereits seit 1997 jährlich ein Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps 2. Die Erlöse wurden dem „Förderverein Parkinson-Wohnheim“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf für den Bau eines dringend benötigten Parkinson-Wohnheims zur Verfügung gestellt. Dieses Wohnheim soll in Gladenbach als Pilotprojekt für die Bundesrepublik Deutschland entstehen.

Weiterhin ist Petri Mitorganisator der „Tour der Hoffnung“, eine Radtour, die alljährlich durch drei Bundesländer führt. Dabei sammeln die Fahrer, die sich aus prominenten Sportlern, Menschen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenfinden, Geld für krebskranke Kinder. Der Erlös wurde im Jahr 2000 der Universitätskinderklinik Marburg gespendet.

Auch im Sozialverband Deutschland (SoVD) setzt sich Petri aktiv für bedürftige Menschen ein. Er ist Mitglied des Verbandes und wurde vom Vorstand des Ortsverbandes Niederasphe zum Betreuer der Kriegs- und Wehrdienstbeschädigten bestimmt.

Im Ortsverband Niederasphe betreut er 50 Kameraden. Nach dem Wechsel des Ortsverbandes Niederasphe zum Kreisverband Biedenkopf im Jahre 1994 übernahm er die gleiche Aufgabe im Rahmen des Kreisverbandes Biedenkopf.

Dabei widmet er sich insbesondere der Betreuung der alten kriegsbeschädigten Kameraden beziehungsweise den Kriegerwitwen, deren Nöte ihm besonders am Herzen lagen. Um die direkte Betreuung im Raum Gladenbach zu gewährleisten, wurde er 1997 vom Vorstand des Ortsverbandes Niederasphe mit der Stützpunktbetreuung der rund 70 Mitglieder im Raum Gladenbach beauftragt. Diesem Auftrag hat er sich mit Eifer und Liebe zu den Menschen und zur Sache gewidmet.

Roland Petri hat in 1986 das Ehrenkreuz der Bundeswehr und in 1991 die Ehrenplakette der Stadt Gladenbach in Bronze erhalten.
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