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Landkreis Marburg-Biedenkopf erhält eine Förderung des Bundes für den weiteren Breitbandausbau – Landkreis erhält 50.000 Euro aus Bundesförderprogramm

(Pressemitteilung 490/2015 vom 23.12.2015)

Marburg-Biedenkopf – Im Landratsamt in Marburg erhielt Landrätin Kirsten Fründt aus den Händen des Geschäftsführers der Breitband GmbH einen Förderbescheid des Bundes in Höhe von 50.000 Euro für den weiteren Breitbandausbau im Landkreis. „Wir sind als Landkreis im Bereich der Privatanschlüsse für das Breitbandnetz auch im bundesweiten Vergleich bestens aufgestellt. Unsere Initiativen gehen jetzt dahin, auch im Bereich der gewerblichen Anschlüsse beste Voraussetzungen zu schaffen“, sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Seit dem 18. November 2015 können Kommunen und Landkreise Förderanträge für Ihre Ausbauprojekte stellen. Das Bundesförderprogramm wurde mit der Richtlinie am 22.10.2015 beschlossen. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat am 11. Dezember 2015 einen Antrag auf eine Zuwendung für Beratungsleistungen in Höhe von 50.000 Euro gestellt. Die ersten 31 Anträge wurden bereits am 14.12. beschieden und der Landkreis hat einen dieser ersten Zuwendungsbescheide über 50.000 Euro erhalten.

Mit dem Geld soll ein Folgeprojekt im Landkreis Marburg-Biedenkopf zur weiteren Verbesserung der Breitbandversorgung untersucht werden. Heute sind bereits 95 % aller Anschlüsse mit mindestens 25 Mbit/s im Download gut versorgt, doch es fehlen immerhin noch 5 % und auch Gebiete mit gewerblicher Nutzung sind noch nicht optimal erschlossen. Weiterhin liegen teilweise Schulen und weitere öffentliche Einrichtungen weit entfernt von den ausgebauten Multifunktionsgehäusen und erhalten damit nicht immer die geforderten mindestens 25 Mbit/s im Download.

Die Untersuchung soll kurzfristig gestartet werden und der Landkreis Marburg-Biedenkopf kann dann weitere Fördermittel zum Ausbau beantragen. Das Bundesförderprogramm umfasst insgesamt 2,7 Mrd. Euro. Der Bund wird sich an zukünftigen Projekten mit bis zu 10 Mio. Euro beteiligen, in besonderen Fällen sogar bis 15 Mio. Euro. Neben der Förderung durch den Bund mit 50 % werden Landesmittel über 40 % in Aussicht gestellt und 10 % sind als Eigenmittel der Kommunen und Landkreise zu erbringen.

Damit könnte der Landkreis nochmals ein Projekt über insgesamt  bis 20 Mio. Euro starten, das vielleicht auch bereits Glasfaseranschlüsse an die Gebäude (FTTB) oder sogar Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) ermöglichen wird.

Nachdem der erste Ausbau ausschließlich mit Finanzmittel der Kommunen und des Landkreises bewältigt wurde, sollten alle Anstrengungen unternommen werden mit den Bundes- und Landesmittel eine weitere Verbesserung des Internetzugangs zu erzielen.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Lahn-Dill-Kreis arbeiten eng zusammen. Klaus Bernhardt, Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf ist auch verantwortlicher Projektleiter für das Ausbauprojekt im Lahn-Dill-Kreis, der das laufende FTTC-Projekt mit dem Ausbaupartner Telekom bis Januar 2017 abschließen wird. Auch für die Förderung der Beratung hat der Lahn-Dill-Kreis einen Zuwendungsbescheid über 50.000 Euro erhalten und beide Landkreise wollen auch bei diesem möglichen Folgeprojekt die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen.

Der Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH, Klaus Bernhardt, und Landrätin Kirsten Fründt mit dem Bescheid des Bundes  Foto: Landkreis

Der Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH, Klaus Bernhardt, und Landrätin Kirsten Fründt mit dem Bescheid des Bundes

Foto: Landkreis


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