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KreisJobCenter meldet leichten Rückgang der Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II
(Pressemeldung 5/2006 vom 03.01.2006) Marburg-Biedenkopf - Im Dezember 2005 gelang es dem KreisJobCenter, an die hervorragenden Integrations- und Vermittlungserfolge der letzten Monate anzuknüpfen. Direkt durch das KreisJobCenter wurden 87 Arbeitslose in Arbeit vermittelt; bei weiteren neun Menschen gelang es, durch die Einschaltung Dritter eine Stelle zu finden. Insgesamt konnte 17 Ausbildungssuchenden eine Ausbildungsstelle vermittelt werden.

Zu den von KreisJobCenter und beauftragten Dritten realisierten Vermittlungen sind die Einmündungen in Arbeit zu zählen, die durch die Eigensuche der Arbeitslosen zustande kamen. Diese eingerechnet, waren im Dezember circa 190 Integrationen in Arbeit und 18 in Ausbildung zu verzeichnen.

Die Anzahl der Arbeitslosen im Bereich des SGB II lag im Dezember mit 6.601 leicht unter dem revidierten November-Wert von 6.608. Aufgrund eines Fehlers in der Übermittlungs-Software war es einer Vielzahl von optierenden Kommunen, auch dem KreisJobCenter, nicht möglich, die Arbeitslosenzahlen für den Monat November zu melden. Durch eine erneute Auswertung des Datensatzes konnte der Novemberwert nun nachträglich bestimmt werden.

Die Anzahl der Arbeitslosen im Bereich des SGB II betrug im Dezember insgesamt 6.601. Für den Bezirk des Regionalcenters Marburg waren dies 3.484, für Stadtallendorf 1.735 und für Biedenkopf 1.382 Arbeitslose.

Eine Zunahme ist bei der Anzahl der Bedarfsgemeinschaften zu verzeichnen; hier stieg die Anzahl von 8.270 auf 8.445. Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen erhöhte sich um 235 auf 11.230.

Im Dezember waren 738 Arbeitsgelegenheiten besetzt. Mehr als 70 Prozent dieser Arbeitsgelegenheiten weisen einen Qualifizierungs- und Betreuungsanteil auf. „In manchen Fällen reicht es aus, Menschen durch regelmäßige Beschäftigung und einen geordneten Tagesablauf zu stabilisieren; in der Mehrzahl der Fälle bedarf es jedoch begleitender Qualifizierung und Betreuung, um die Chancen der Betroffenen auf dem ersten Arbeitsmarkt deutlich zu verbessern“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern diese Geschäftspolitik des KreisJobCenters. Insgesamt befanden sich im Dezember 1140 Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, darunter berufliche Weiterbildungen, Sprachkurse, Kurse für behinderte Menschen und Jugendliche.
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