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Girls’Day zeigt Mädchen Berufschancen auf - Unternehmen sollen sich bis zum 31.01.2004 beim Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf melden
(Pressemeldung 15/2004 vom 22.01.2004) Am 22.04.2004 findet der Girls’Day – Mädchen – Zukunftstag in Hessen zum dritten Mal (bundesweit zum vierten Mal) statt. Mädchen im Alter zwischen 11 und 15 Jahren (Klassen 5-10) haben an diesem Tag die Gelegenheit, sich über die Vielfalt von Berufen live zu informieren. Sie haben an diesem Tag schulfrei und begleiten ihre Eltern, Freunde oder Bekannte zur Arbeit beziehungsweise bekommen über das Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf eine Stelle in einem Unternehmen vermittelt. Sie haben Gelegenheit, in dem Betrieb ihren (Traum-)Beruf kennen zu lernen und erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Dabei soll der Fokus insbesondere auf die sogenannten männlichen Berufe gerichtet werden, erklärte Landrat Robert Fischbach.

Dieses Jahr steht der Girls’Day im Zeichen des „Jahres der Technik“. Vor allem technische Unternehmen, Werkstätten, Betriebe mit technischen Abteilungen, Büros, Labors, Hochschulen, Forschungszentren und Redaktionsräume sind aufgerufen, Mädchen Einblick in die Praxis zu gewähren.

Die Mädchen erhalten dabei die Möglichkeit, bereits frühzeitig Interesse für ihre berufliche Entwicklung beziehungsweise Karriere zu entwickeln und können Berufe im Bereich der Technik und neue Medien kennen lernen, um auch in diesen zukunftsorientierten Bereichen nach Berufen Ausschau zu halten.

Landrat Robert Fischbach weist darauf hin, dass zur Beteiligung am Girls’Day das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Bundesverband der deutschen Industrie, der Zentralverband des deutschen Handwerks, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 aufrufen.

Im vergangenen Jahr haben in Hessen rund 10.000 Mädchen in über 1000 Unternehmen teilgenommen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf beteiligten sich 418 Mädchen, um in unterschiedliche Betrieben Erfahrungen zu sammeln.

Um möglichst vielen Mädchen diese Erfahrung zu ermöglichen, werden alle Beteiligten aufgerufen, am Girls’Day mitzuwirken. Das sind in erster Linie die Unternehmen. Als Vorstand, Leiterin oder Leiter eines Unternehmens/Werkstatt, einer Universität, eines Forschungszentrums, einer Institution, einer Abteilung, einer Behörde oder eines Fachbereichs können sie ihre Bereitschaft erklären, Mädchen am 22.04.2004 aufzunehmen. Entweder die Mitarbeiterinnen der Institution/des Betriebes nehmen ihre eigenen Kinder mit oder die Unternehmen stellen Plätze für andere Mädchen zur Verfügung.

Alle Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts können ihre Unterstützung zur erfolgreichen Durchführung des Aktionstages anbieten.

Die Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer werden um tatkräftige Unterstützung gebeten, das heißt, die Mädchen auf den Aktionstag vorzubereiten, die Unternehmensliste des Frauenbüros zu verteilen und nach erfolgter Auswahl wieder an das Frauenbüro zurückzugeben. Sie können auch die Unternehmen in ihrer Region auf den Girls’Day hinweisen.

Die Eltern können die Durchführung des Aktionstages in ihren Betrieben und bei den Schulen anregen beziehungsweise bei der Durchführung mithelfen sowie Interesse bei den Mädchen wecken und diese unterstützen.

Im Frauenbüro liegen zudem Unterrichtsmaterialien für Jungen bereit, um diesen am 22.04.2004 eine entsprechende Unterrichtsgestaltung anbieten zu können.

Alle zuvor genannten Personen und Institutionen, aber auch alle darüber hinaus Interessierten können sich mit allen Fragen, Wünschen und Anregungen wenden an das: Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Frauenbeauftragte Eve Grothe, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Telefon 06421/405-311, Fax: 06421/405-449, E-Mail: GrotheE@marburg-biedenkopf.de.

Wie im vergangenen Jahr erfolgt von dort die Koordination und Organisation des Girls’Day. Hier wird die Unternehmensliste erstellt. Die Unternehmen oder Institutionen werden gebeten, ihre Bereitschaft zur Teilnahme möglichst bis zum 31.01.2004 dorthin zu melden unter gleichzeitiger Angabe, wie viel Mädchen sie aufnehmen möchten. Vom Frauenbüro erhalten sie alle weiteren notwendigen Erläuterungen und Hilfestellungen. Die Unternehmensliste wird an die Schulen weitergeleitet, die diese an die Schülerinnen weitergeben. Die Auswahl der Betriebe durch die Mädchen wird dem Frauenbüro zurückgemeldet, welches dann die endgültige Zuteilung an die Betriebe und die weitere Information vornimmt.
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