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Erfolgreiche Bewerbung beim DFB: Minispielfeld an der Stadtschule Biedenkopf
(Pressemeldung 33/2008 vom 25.01.2008)

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat sich anlässlich der Aktion des Deutschen-Fußball-Bundes „1.000 Mini-Spielfelder“ für 4 Spielfelder an Schulen beworben. Mit Schreiben vom 14.01.2008 wurde mitgeteilt, dass die Bewerbung für die Stadtschule Biedenkopf als eines der 69 in Hessen zu bauenden Mini-Spielfelder vom Verbandsvorstand – vorbehaltlich einer noch durchzuführenden Ortsbesichtigung (DFB) - befürwortet wird.

„Das freut uns sehr“, sagte Landrat Robert Fischbach, „denn dadurch werden die Möglichkeiten sportlicher Betätigungen enorm verbessert. Fußball spielt bei uns eine große Rolle und hier werden einer wichtigen Sportart beste Möglichkeiten geboten.“ Der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Dr. Karsten McGovern begrüßte die Aktion des DFB ebenfalls: „Der Schulstandort in Biedenkopf wird durch dieses Minispielfeld sicherlich noch attraktiver. Die Zusage erfreut mich in besonderem Maße, da damit am Schulstandort Biedenkopf weitere Sportflächen geschaffen würden, die auch im Ganztagsangebot hinreichend Berücksichtigung finden und zur Abdeckung der Sportstunden mit herangezogen werden könnten.“

Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definiert der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter.


Nach der Ortsbesichtigung durch den DFB und dessen endgültiger Zustimmung könnte der Baubeginn vielleicht schon im März 2008 erfolgen.

Die erforderlichen Vorleistungen (Planungskosten und Bauleistungen) sind entsprechend den Bewerbungsbedingungen vom Landkreis Marburg-Biedenkopf zu erbringen. Die dafür notwendigen und vom Landkreis zu tragenden Kosten dürften bei circa 12.000 Euro liegen. Die Kosten des Kleinspielfeldes trägt der Deutsche Fußball-Bund.

Die 1000 Plätze werden auf die 21 DFB-Landesverbände aufgeteilt. Die Aufteilung orientiert sich an der Anzahl der gemeldeten Mannschaften pro Landesverband. Die Entscheidung über die Vergabe der einzelnen Plätze innerhalb eines Landesverbandes treffen landesweit zuständige Steuerungsgruppen. Die Steuerungsgruppen trafen ihre Auswahl unter den Bewerbern. Bewerben konnten sich Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen. Ziel des DFB ist es, die Standorte für die Mini-Spielfelder so zu wählen, dass sie möglichst gleichmäßig innerhalb der Landesverbände, idealerweise sogar auf lokaler Ebene (Kreise), flächendeckend verteilt sind.

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