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Ehrungen mit der Sächsischen Fluthelfermedaille in Marburg bezogen sich nur auf die Helfer im Kreis Delitzsch
(Pressemeldung 12/2003 vom 16.01.2003) Wie Landrat Robert Fischbach mitteilte, gab es viele Helfer aus dem ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf, die bei der Flutkatastrophe in den neuen Bundesländern aktiv geholfen haben. Es waren erheblich mehr Personen beteiligt, als die Katastrophenschützer, die sich im Landkreis Delitzsch im Einsatz befanden, so der Landrat.

Scheinbar hat es nach der Berichterstattung über die Verleihung der Sächsischen Fluthelfermedaille auf dem Neujahrsempfang des Landkreises Marburg-Biedenkopf durch den Landrat des sächsischen Landkreises Delitzsch, Michael Czupalla, gewisse Irritationen bei anderen Helfern gegeben. Landrat Fischbach hatte bei der Überreichung der Medaillen auf dem Neujahrsempfang seinem sächsischen Amtskollegen lediglich die einzelnen Personen vorgestellt, nicht jedoch die Auszeichnung vorgenommen.

Richtig ist, dass Landrat Czupalla die Gelegenheit nutzen konnte, bei seinem Besuch in Marburg-Biedenkopf zehn Helfer stellvertretend für alle, die im Landkreis Delitzsch so wirkungsvoll geholfen haben, mit der Medaille auszuzeichnen. Die Gelegenheit dazu war in jedem Fall gut gewählt, zumal das Thema von Czupallas Festvortrag wie folgt hieß: " Die Jahrhundertflut im Landkreis Delitzsch. - Eine Naturkatastrophe und ihre Folgen". Deshalb wurden auch lediglich Marburg-Biedenkopfer Helfer im Landkreis Delitzsch ausgezeichnet.

Landrat Fischbach betonte, dass die Leistungen aller Helfer nicht nur von sehr großer Bedeutung für die Betroffenen waren, sondern dass es ein Stück gelebte Solidarität war. Allen Beteiligten sei für deren besonderes Engagement zu danken.
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