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Deutsches Rotes Kreuz übergibt zwei Defibrillatoren an Landrat Robert Fischbach
(Pressemeldung 24/2003 vom 30.01.2003) Der Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in der Bundesrepublik Deutschland. Der Kreislaufstillstand trifft circa 140.000 Menschen im Jahr völlig unerwartet. Obwohl unser Rettungsdienst perfekt funktioniert, unsere Notärzte optimale Leistungen erbringen und unsere Kliniken hervorragend auf Herznotfälle vorbereitet sind, gilt es, in den ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes so effizient wie möglich Hilfe zu leisten.

Ein schneller Beginn der Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Unterstützung durch einen Defibrillator verbessert die Überlebenschance und verringert eventuelle Folgeschäden ganz erheblich. In ungefähr 80 % aller Kreislaufstillstände geht ein Herzflimmern voraus. Die modernen Früh-Defibrillatoren besitzen ein Defibrillations-Beratungs-System und zeigen somit an, ob ein schockbehandelbarer (defibrillationswürdiger) Rhythmus vorliegt.

Eine Vorstellung der Aktion "Kampf dem Herztod" der Björn Steiger Stiftung und eine Demonstration eines Früh-Defibrillators durch den DRK-Bereitschaftsarzt Dr. Leendert A. van Alphen begeisterte Landrat Robert Fischbach, und er engagierte sich sofort für die Anschaffung von zwei Früh-Defibrillatoren.

Diese Geräte übergab Dr. van Alphen nun an Landrat Robert Fischbach. Der Landrat freute sich darüber, dass nunmehr neben dem Gesundheitsamt auch das Kreishaus in Marburg und die Außenstelle Biedenkopf mit diesem lebensrettenden Gerät ausgestattet werden können.

Mit der Übergabe der Defibrillatoren würde die Sicherheit unter anderem auch bei Großveranstaltungen oder Seniorenfahrten erheblich verbessert. Lebensrettende Maßnahmen könnten noch effektiver und sicherer durchgeführt werden.

Für die Ausbildung im Umgang mit den Geräten stehe das Deutsche Rote Kreuz zur Verfügung. Auch Herr Dr. van Alphen erklärte sich als Medizinprodukteberater und Instruktor für Früh- und Erst-Defibrillation bereit, allen interessierten Bürgern, Firmen, Institutionen und Vereinen mit Rat und Ausbildungsplanung zur Seite zu stehen (Tel. 06462/8168).
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