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Der Erweiterungsbau an der Landgräfin-Elisabeth-Schule Stadtallendorf wurde eingeweiht
(Pressemeldung 14/2003 vom 20.01.2003) Landrat Robert Fischbach freute sich darüber, nach rund einjähriger Bauzeit den Erweiterungsbau an der Landgräfin-Elisabeth-Schule Stadtallendorf offiziell seiner Bestimmung übergeben zu können.

Der Schule stehen nunmehr adäquate räumliche Voraussetzungen im Bereich des bereits seit 1994 bestehenden Ganztagsangebots und für das Grundstufen-Betreuungsangebot zur Verfügung. Dem entstandenen Raumbedarf durch steigende Schüler- und Klassenzahlen in den letzten Jahren wird mit der Einbeziehung von je zwei Klassen- und Gruppenräumen in diesen Erweiterungsbau entsprochen, so Landrat Fischbach.

Der Erweiterungsbau beinhaltet eine Hauptnutzfläche vom rund 333 Quadratmeter und umfasst im Erdgeschoss eine Küche mit angrenzender Cafeteria, einen Betreuungsraum sowie Toiletten. Im Obergeschoss stehen außerdem zwei Klassenräume von 50 beziehungsweise 60 Quadratmeter und zwei Gruppenräume von 25 und 35 Quadratmeter zur Verfügung.

Der drastische Anstieg der Schüler- und Klassenzahlen an der Landgräfin-Elisabeth-Schule Stadtallendorf – seit 1999 haben sich die Schülerzahlen von 112 auf 140 und die Klassenzahlen von 10 auf 13 erhöht – hat wesentlich dazu beigetragen, dass Planung und Bau forciert angegangen werden mussten.

Fischbach verdeutlichte, dass die Schülerzahlen im Sonderschulbereich unabhängig der Sonderschulform in den letzten Jahren drastisch angestiegen und die Sonderschulen im Kreis nahezu ausnahmslos an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind. Von den insgesamt acht eigenständigen Sonderschulen beziehungsweise Sonderschulzweigen an den Gesamtschulen sind an insgesamt fünf Erweiterungsmaßnahmen realisiert worden oder es stehen entsprechende Maßnahmen unmittelbar bevor. Hierfür sind Gesamtaufwendungen in einer Größenordnung von rund 3,8 Mio. Euro entstanden oder noch zu erwarten.

Die Gesamtkosten nach den Kostenermittlungen des für die Bauplanung und -leitung verantwortlichen Fachbereichs Schule und Gebäudemanagement betragen insgesamt 767.000 Euro, die in den Haushaltsplänen 2001 (286.323 Euro) und 2002 (480.615 Euro) etatisiert wurden.

Allein in diesem Haushaltsjahr betragen die veranschlagten Ausgaben für Erweiterungsbauten im gesamten Sonderschulbereich 1.250.000 Euro. Der Kreisausschuss hat daher bereits in der Vergangenheit alle Anstrengungen unternommen und wird sich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten auch weiterhin dafür einzusetzen haben, die Schulen durch Schaffung entsprechender äußerer Rahmenbedingungen bestmöglich in ihrem Bemühen um die Rehabilitation und Integration von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu unterstützen!

Der Landrat verwies auch auf einen weiteren Faktor, der für die Realisierung der Maßnahme von Bedeutung war, denn der Verkaufserlös des ehemaligen Hausmeisterwohnhauses ist mit in die Finanzierung des Erweiterungsbaues geflossen.

Mit Fertigstellung des Erweiterungsbaues stehen der Schule nunmehr optimale Vo-raussetzungen für das nicht mehr wegzudenkende Ganztagsangebot, das zur Zeit 20 AG´s beinhaltet und an dem durchschnittlich mehr als 60 Schüler pro Nachmittag teilnehmen, zur Verfügung.

Lehrkräften und Schülern wünschte Fischbach viel Freude und Erfolg in ihren neuen Räumen.


Schulleiter Peter-Martin Stier (rechts) erläutert den interessierten Besuchern das neue Raumkonzept.

(Fotos: Landkreis)
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