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Ausstellung „Hornhaut auf der Seele im Marburger Landratsamt ist eine Woche länger zu sehen – Ausstellung dokumentiert die Verfolgung der Sinti und Roma während der Zeit Nationalsozialismus

(Pressemitteilung 430/2014 vom 12.11.2014)

Marburg-Biedenkopf – Die Ausstellung „Hornhaut auf der Seele – Die Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen“, die aktuell im Foyer des Marburger Landratsamtes zu sehen ist, wird bis zum 21. November 2014 und damit um eine Woche verlängert.

Die Ausstellung dokumentiert vor allem die Verfolgung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus, also der Zeit von 1933 bis 1945, beginnend mit rassistischer Ausgrenzung, fortgesetzt mit Internierungen, Verhaftungen und Vertreibungen und endend im Völkermord an rund 500.000 Menschen in ganz Europa. Den Dokumenten der staatlichen Verfolgung stehen Aussagen von Sinti und Roma gegenüber, die die Terrorherrschaft der Nazis überlebt haben. Rund 80 Sinti aus dem Gebiet des heutigen Landkreises Marburg-Biedenkopf wurden Opfer der Nazis.

Diese Ausstellung wird im Foyer des Landratsamts (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel) noch bis zum 21. November 2014 während der üblichen Öffnungszeiten gezeigt (montags bis donnerstags in der Zeit von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr).

Das Titelbild wurde uns vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen, zur Verfügung gestellt.

Das Titelbild wurde uns vom Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Hessen, zur Verfügung gestellt.


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