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Arbeitslosenzahl weiter auf niedrigem Niveau - Saisonale Effekte erhöhen die Zahl der Arbeitslosen nur leicht
(Pressemeldung 41/2008 vom 31.01.2008)

Marburg-Biedenkopf – Mit 4.747 Arbeitslosen im Januar erhöhte sich die Arbeitslosenzahl des KreisJobCenters nur leicht. Im Vorjahr wurden im Januar noch 5.024 Arbeitslose gezählt. Im Vormonat meldete das KreisJobCenter noch 4.574 Arbeitslose. Die Arbeitslosenzahl teilt sich auf die Regionalcenter bezogen wie folgt auf: Marburg 2.652 (Vormonat 2.554), Stadtallendorf 1.125 (Vormonat 1.100) und Biedenkopf  970 (Vormonat 920) Arbeitslose.

Die Abgänge in den ersten Arbeitsmarkt lagen im Januar bei 299 Arbeits- und Ausbildungsaufnahmen. Von den 288 Arbeitsaufnahmen auf dem ersten Arbeitsmarkt waren 188 sozialversicherungspflichtig.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern erläutert die Zahlen: „Verglichen mit dem Vorjahr konnten wir unser Januarergebnis deutlich verbessern. Die negativen saisonalen Arbeitsmarkteffekte konnten wir mit starken Vermittlungsergebnissen des KreisJobCenters erfreulicherweise wirksam verringern.“

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften stieg im Januar leicht von 7.541 auf 7.629. Die Zahl der erwerbsfähigen Hilfeberechtigten stieg ebenfalls leicht von 10.317 auf 10.428.

Die Zahl der Unterstützungsleistungen für Kunden konnte auch im Januar auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. Für 1.575 Kunden wurden im Januar Qualifizierungs- und Beschäftigungs- und Förderleistungen erbracht. Somit nahmen etwa 33 Prozent der Arbeitslosen an Angeboten zur aktiven Förderung der Arbeitsmarktchancen teil.

Im Januar waren 558 Arbeitsgelegenheiten besetzt. Hierbei wurden für 483 Arbeitsgelegenheiten individuell abgestimmte Qualifizierungs-, Vermittlungs- und Betreuungsleistungen angeboten.

Zu den Ergebnissen und zu den weiteren Planungen bemerkt die Leiterin der  KreisJobCenters Andrea Martin: “Im Januar sind wir erfolgreich in das Neue Jahr gestartet und freuen uns über das saisonal gute Ergebnis. Wir haben uns für das Jahr 2008 weiterhin viel vorgenommen und möchten die Integrationszahlen durch eine Weiterentwicklung der Förderleistungen weiter steigern. Zusammen mit den anderen Optionskommunen in Hessen werden beispielsweise die Integration junger Mütter in Ausbildung einen besonderen Stellenwert einnehmen und schon bestehende Unterstützungsleistungen hessenweit verstärkt.“

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