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Kein weiterer Katzenpilz-Fall mehr in Neustadt-Mengsberg – Hygienemaßnahmen im Umgang mit Haustieren sollten beachtet werden

(Pressemitteilung 091/2015 vom 17.03.2015)

Marburg-Biedenkopf – „Ich habe die große Hoffnung, dass in der Schule in Neustadt-Mengsberg wieder Ruhe einkehrt, denn unsere Maßnahmen bezüglich der dort vereinzelt aufgetretenen Katzenpilzfälle scheinen gegriffen zu haben“, sagte Erster Kreisbeigeordnete Marian Zachow. Das Schul- und Gebäudemanagement sowie das Gesundheitsamt des Kreises haben die Situation entsprechend überwacht. Erfreulicherweise ist kein weiterer Fall von Katzenpilz hinzugekommen. Durch regelmäßig erfolgte Abfragen an der Schule waren zwischenzeitlich drei mögliche Verdachtsfälle identifiziert worden. Diesen ist seitens des Kreises sofort nachgegangen worden. In allen drei Fällen konnte durch die umgehend erfolgte hautärztliche Untersuchung eine Katzenpilz-Erkrankung ausgeschlossen werden, der letzte Verdachtsfall entpuppte sich dabei lediglich als Mückenstich.

Es gibt nach wie vor keinen Hinweis darauf, dass die Schule selbst die Quelle der Infektion ist oder dort eine Ansteckung begünstigt worden sei. Dennoch werden die Räumlichkeiten der Schule als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme unverändert desinfizierend gereinigt, um theoretisch denkbare Übertragungen vorbeugend zu verhindern. Vorsorglich wurden hierbei auch die Räumlichkeiten des örtlichen Kindergartens einbezogen.

Der Landkreis weist darauf hin, dass präventive Maßnahmen nach wie vor erforderlich sind. Das gilt besonders für tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen von Haustieren, die Hautveränderungen aufweisen, und keineswegs nur von Katzen. Auch durch andere Haustiere, beispielsweise durch Meerschweinchen, Hunde, Rinder oder Pferde könne dieser Hautpilz ebenfalls verbreitet werden.

„Beim Menschen befällt die Hautpilz-Erkrankung die oberen Hautschichten und ist mit Medikamenten behandelbar, die auf die entzündeten Hautstellen aufgetragen werden oder auch eingenommen werden müssen“, erläuterte Dr. Martin Just vom Gesundheitsamt des Kreises, der deutlich machte, dass die Erkrankung zwar lästig aber nicht Gesundheit gefährdend ist.

„Es wäre zudem eine vollkommen falsche Interpretation, jetzt beispielsweise den Umgang mit Tieren gänzlich zu meiden. Dennoch ist bewusstes und verantwortungsvolles Verhalten gerade für die Prävention wichtig, zumal Händewaschen nach Tierkontakt selbstverständlicher Bestandteil der Alltagshygiene sein sollte“, so Zachow, der in diesem Zusammenhang allerdings auch noch einmal auf das Merkblatt verweist, das beim Gesundheitsamt und im Internet unter www.marburg-biedenkopf.de und dann unter „Gesundheit“ sowie unter „Gesundheitsamt“ und schließlich unter „Aktuelles“ erhältlich ist.

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