Link auf das Hauptmenü Link auf die Untermenüpunkte Link auf Inhaltsbereich
Messen, fühlen, sehen: Schüler in Breidenstein und Leidenhofen lernen Praktisches zum Klimaschutz – Landkreis Marburg-Biedenkopf bietet anschauliche Schulprojekte an

(Pressemitteilung 479/2014 vom 29.12.2014)

Marburg-Biedenkopf – Die Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien standen an der Regenbogenschule in Ebsdorfergrund-Leidenhofen und an der Grundschule in Breidenstein auf dem Stundenplan. Was der Klimawandel mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf zu tun hat, lernten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts „Klimafreundliche Weihnachten.

Bei diesem Projekt, das der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinem Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energien für die Schulen angeboten hat, gestalteten die Fachleute des Landkreises den Unterricht und erklärten anschaulich und mit kleinen Experimenten, welchen Einfluss das Klima auf unsere Lebensverhältnisse hat.

Um die verschiedenen Energieformen sichtbar zu machen, hatten die Schulkinder dabei auch die Möglichkeit, mit Messgeräten zu arbeiten. Die Kinder führten in Kleingruppen verschiedene Messreihen durch und notierten ihre Ergebnisse. Sowohl die Oberflächentemperatur verschiedener Gegenstände, die Bedeutung der Luftfeuchtigkeit für die Raumluft und was das mit der Atemluft zu tun hat, bis hin zur Lichtmessung und warum große Fenster und Tageslicht das Lernen leichter machen, waren Bestandteil des Schulprojekts. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei, wie sehr sich unterschiedliche Oberflächen auf das Wärmeempfinden auswirken und dass richtiges Lüften gut für das Raumklima ist.

Die Kinder lernten auch, dass Änderungen des Klimas auf natürliche Abläufe zurück zu führen sind, für Vieles aber auch der Mensch verantwortlich ist. Anhand einfacher Experimenten lernten sie, wie zum Beispiel zu viel Wasserdampf die Temperatur und das Klima auf der Erde beeinflussen. Die Fachleute erklärten, dass Wasserdampf und Treibhausgase Positives und Negatives in sich vereinigen. Viele Kinder kannten dabei schon Begriffe wie CO2 und Klimawandel und konnten über die Folgen für die Umwelt berichteten. Dass die übermäßige Menge an Gasen und Wasserdampf zu Problemen führen, war ein Ergebnis des Klimaschutzunterrichts.

Auch dass manche Kraftwerke Treibhausgase produzieren, war den meisten Kindern bekannt. Wie aber diese Kraftwerke mit ihrem Stromverbrauch zu Hause zusammenhängen, hat dann doch Einige überrascht. Beim Aufzählen der Elektrogeräte die am Morgen – vom Aufstehen bis zum Verlassen des Elternhauses – gebraucht werden, hat den Kinder gezeigt, wie sehr das tägliche Leben vom Gebrauch von elektrischem Strom abhängt. Dass sich dabei der Verbrauch auch versteckt abspielt und dass etwa die Pumpen zum Betrieb der Heizung ebenfalls Strom benötigen, wurde besprochen.

Wie durch den Einsatz von Strom sparender Technik viel CO2 und andere Treibhausgase eingespart werden können, wurde mit dem Vergleich unterschiedlicher Lichterketten für den Weihnachtsbaum gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler haben dafür drei verschiedene Modelle mit Strommessgeräten getestet: eine Lichterkette mit Schraubfassung, eine Lichterkette mit Stecksockelfassung und ein neues Modell mit LED-Technik. Alle staunten, dass der Verbrauch der LED-Lichterkette um das fünf- bis zehnfache geringer ist. Was sie ebenfalls feststellten, war die Wärme, die die älteren Lichterketten produzieren. Die Erkenntnis: Manche Lichterketten machen nicht nur Licht sondern geben auch unnötigerweise viel Wärme an die Umwelt ab.

Und wie sie an Weihnachten CO2 einsparen können, indem sie Geschenke selber basteln, haben die Kinder mit Materialien, die in jedem Haushalt zu finden sind, gleich selbst in die Tat umgesetzt.

Das Ziel des Klimaschutzunterrichtes des Landkreises Marburg-Biedenkopf ist es, den Kindern viele Anregungen für den richtigen Umgang mit Energie in der Schule und zu Hause mit auf den Weg zu geben. Weitere Projekte zu den Klimaschutzaktivitäten des Landkreises finden im kommenden Jahr an den Schulen für Lehrerkräfte und Schüler statt. An den Schulen im Landkreis Marburg-Biedenkopf soll dafür geworben werden, den Energieverbrauch zu reduzieren und um so Kosten und den Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 Emissionen zu senken.

Ansprechpartner für die Schulprojekte ist der Energie-Coach des Landkreises Marburg-Biedenkopf: Erich Weber, E-Mail: WeberE@marburg-biedenkopf.de , Telefon: 06421 405-6205.

Im Rahmen von Schulprojekten in Leidenhofen und Breidenstein lernten die Kinder Praktisches zum Themenbereich Klimaschutz.     In der Regenbogenschule Ebsdorf/Leidenhofen sieht man Robin (im Vordergund) und Alexander bei einer Messung der Luftfeuchtigkeit.   In der Endenbergschule in Breidenstein ging es um eine Wärmemessung.

Im Rahmen von Schulprojekten in Leidenhofen und Breidenstein lernten die Kinder Praktisches zum Themenbereich Klimaschutz.     In der Regenbogenschule Ebsdorf/Leidenhofen sieht man Robin (im Vordergund) und Alexander bei einer Messung der Luftfeuchtigkeit.   In der Endenbergschule in Breidenstein ging es um eine Wärmemessung.

Im Rahmen von Schulprojekten in Leidenhofen und Breidenstein lernten die Kinder Praktisches zum Themenbereich Klimaschutz.

In der Regenbogenschule Ebsdorf/Leidenhofen sieht man Robin (im Vordergund) und Alexander bei einer Messung der Luftfeuchtigkeit.
 
In der Endenbergschule in Breidenstein ging es um eine Wärmemessung.

Beide Fotos: Landkreis

[ schliessen ]