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Prognos AG stuft den Landkreis Marburg-Biedenkopf in seinem Familienatlas im bundesweiten Vergleich im oberen Drittel ein – Kreisausschuss sieht sich durch die gute Einstufung in seiner Arbeit bestätigt
(Pressemitteilung Nr. 476/2012 vom 27.11.2012)
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf gehört nach einem bundesweiten Vergleich von Kreisen und kreisfreien Städten zu den sogenannten „profilierten Regionen“ für Familien. Dies hat eine Erhebung der Prognos AG im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Familienatlas 2012 ergeben. Diese Untersuchung unterteilte insgesamt nach neun Regionen. Im unteren Drittel sind das (von unten nach oben) strukturschwache Regionen für Familien, unprofilierte Regionen und Potenzialregionen. Im mittleren Drittel erfolgt die Unterteilung nach Schwellenregionen, stabilen Regionen und etablierten Regionen. Im „Oberen Drittel“ erfolgt die Unterteilung schließlich nach engagierten Regionen, profilierte Regionen und Top-Regionen für Familien.

„Die Tatsache, dass Marburg-Biedenkopf nicht nur im oberen Drittel zu finden ist, sondern sogar unter den profilierten Regionen und damit den guten Wert von 2007 bestätigen konnte, zeigt uns, dass wir auf einem richtigen Weg sind“, sagte Landrat Robert Fischbach.

„Es wird anerkannt, dass sich der Landkreis Marburg-Biedenkopf in diesem Themenfeld sehr stark engagiert. Das freut uns, denn wir wollen gerade Familien im Kreis beste Möglichkeiten bieten, um sich in unseren Städten und Gemeinden wohl zu fühlen. Wenn das in einer solchen Studie bestätigt wird, zeigt das nur, dass der Landkreis nachhaltig gute Angebote vorweisen kann“, so Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern. In der Studie werde zudem bestätigt, dass Marburg-Biedenkopf trotz der insgesamt nicht optimalen Rahmenbedingungen ausgezeichnet abschneidet. Das nehmen wir auch als Anerkennung unserer intensiven Bemühungen, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden unseren Landkreis als lebenswert und familienfreundlich zu gestalten und weiterzuentwickeln. Wörtlich heißt es in der Studie: „Die Regionen in dieser Gruppe haben das Potenzial, sich trotz durchschnittlicher Rahmenbedingungen als attraktive Regionen für Familien zu profilieren.“

Hervorhebenswert ist die Feststellung der Untersuchung, dass etwa in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Kreis „überdurchschnittlich gut“ bewertet wird. Hervorragend ist die Einschätzung des Landkreises durch Prognos im Bereich Bildung, wo es der Landkreis als Fünfundzwanzigster (von 402) sogar auf eine „stark überdurchschnittliche“ Einschätzung und damit in die beste Einstufung schaffte. „Die Anerkennung als ‚überdurchschnittliche Region’ im Bereich der Familienpolitik zeigt auf, dass wir mit unserer Politik wichtige und wegweisende Maßnahmen umgesetzt haben, die hoch bewertet werden. Gerade das freut mich verständlicherweise als zuständiger Dezernent sehr“, hob Dr. McGovern hervor.

Die Stärkung der Familien, vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sei dem Kreis ein wichtiges Anliegen. Das gute Ergebnis der Prognos-Umfrage sporne dazu an, die Bemühungen weiter zu intensivieren. „Insbesondere die Familienbildung liegt mir dabei am Herzen“, sagte Dr. McGovern. Seiner Meinung nach ist der Landkreis im Bereich der Familienbildung auf einem sehr guten Weg: „Für die Durchführung eigener Angebote sowie die Unterstützung freier Träger zur Bildung und Beratung junger Familien wenden wir mehr als eine halbe Million Euro auf. Diese präventiven Maßnahmen sind eine gute Investition für die Stärkung und die Zukunftsperspektiven der Familien.“

Insgesamt zählen in der Studie bundesweit 43 Städte und Landkreise zu den profilierten Regionen. Diese gehören in der Gesamtbetrachtung der Studie und der vier untersuchten Handlungsfelder „… zum oberen Drittel, liegen jedoch bei den Rahmenbedingungen Arbeitsmarkt und Demografie – im Gegensatz zu den Top-Regionen – eher im mittleren Bereich. Sie werden in der Studie als sind familienpolitisch sehr aktiv gewertet.

Der Familienatlas 2012 orientiert sich methodisch weitgehend an dem fünf Jahre zuvor erschienenen Familienatlas 2007. Dennoch ist ein unmittelbarer Vergleich der Rangzahlen der einzelnen Kreise und kreisfreien Städte nach eigenen Aussagen bei den Handlungsfeldern, den Rahmenbedingungen und auch beim Gesamtergebnis nicht möglich. Weitere Informationen dazu befinden sich im Internet unter www.prognos.com.

Damit Familien sich umfassend über für sie interessante Angebote informieren können, hat der Landkreis im Internet einen Familienwegweiser eingestellt. Dieser ist mit seinen aktuellen Informationen über folgende Webadresse zu erreichen: http://www.familienwegweiser.org.

 

 

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