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EAM unterstützt Aktion „Gemeinsam gegen Kinderarmut“ – Spende ermöglicht Beschaffung von Schuhen, Schulmaterialien, Kinderfahrrädern und anderem mehr

(Pressemitteilung 476/2014 vom 30.12.2014)

Marburg-Biedenkopf – Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt die EAM Projekte im Rahmen der Aktion „Gemeinsam gegen Kinderarmut im Landkreis Marburg-Biedenkopf“, die federführend vom Kinderschutzbund Marburg e.V. organisiert wird. Geschäftsführer Martin Severin (EAM EnergiePlus) übergab die Spende in der Kreisverwaltung bei einem gemeinsamen Gespräch mit Landrätin Kirsten Fründt, Gudrun Siebke-Richter vom Kinderschutzbund sowie Uwe Pöppler vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Kreises.

Siebke-Richter machte dabei darauf aufmerksam, dass es zum Beispiel jetzt, wo winterliche Bekleidung und winterfeste Schuhe für die Kinder eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müssten, viele Familien die Anschaffung von solchen Schuhen aufgrund der finanziellen Belastung nicht tätigen könnten. „So müssen manche Kinder undichte oder nicht wasserfeste oder auch zu enge sowie verschlissene Schuhe tragen“, erläuterte Siebke-Richter.

Dafür habe man das Projekt „Schuhe für den Schulweg“ ins Leben gerufen, das in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises organisiert wird sowie einen Aktionsfonds gegründet, an dem sich vor allem Schuhgeschäfte beteiligen. Wenn zum Beispiel den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamt bei den schulärztlichen Eingangsuntersuchungen auffällt, dass Kinder falsches Schuhwerk tragen und beispielsweise Druckstellen an den Füßen haben, kann ein Hinweis an den Kinderschutzbund erfolgen. Ein Gutschein in Höhe von 50 Euro könnte speziell für dieses Kind ausgestellt werden, der bei den teilnehmenden Schuhgeschäften eingelöst werden kann. So ist sichergestellt, dass die Schuhspende auch dort ankommt, wo die Unterstützung benötigt wird. Dieser Bedarf werde durchschnittlich bei 320 Kindern pro Jahr im Kreis festgestellt!

Siebke-Richter, die sich sehr für diese Spende bei der EAM bedankte, berichtete auch über andere Projekte im Rahmen des Aktionsfonds, bei denen es darum geht, den Kauf ergänzender Schulbücher und Schulmaterialien für Familien mit sehr engem Finanzbudget zu unterstützen oder um Sachspenden von verkehrssicheren Kinderfahrrädern für die gleiche Zielgruppe.

Wer dieses Projekt – so wie die EAM – unterstützen möchte, kann sich beim Kinderschutzbund Marburg (Universitätsstraße 29, 35037 Marburg ( schulkind@kinderschutzbund-marburg.de , www.kinderschutzbund-marburg.de) erkundigen (Spendenkonto Aktionsfonds Kinderarmut: SKMB, BLZ 53350000, Kto.Nr.: 2100728).

Martin Severin hofft, dass durch diese Spende der EAM, die sich der Region sehr verbunden fühlt, Kindern im Landkreis geholfen werden kann. Es sei vielen Menschen gar nicht bekannt, dass der Kinderschutzbund zusammen mit anderen auch solche Aktionen durchführe. Für die EAM sei es deshalb gar keine Frage gewesen, dieses sinnvolle Projekt zu unterstützen, so Severin.

Landrätin Kirsten Fründt dankte der EAM für deren Engagement in diesen Projekten, die dabei helfen, die Not mancher Familien zu lindern. Sie verwies zudem darauf, dass die Initiative „Gemeinsam gegen Kinderarmut“ außer vom Kinderschutzbund und dem Landkreis auch von der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, der Diakonie, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt wird. Das zeige auch, wie wichtig die Hilfe in diesem Bereich sei. „Es handelt sich um ein lokales Bündnis für die Kinder in unserem Landkreis, das von Personen, Firmen, Initiativen und Vereinen unterstützt wird, die ihre soziale Verantwortung wahrnehmen“, führte die Landrätin aus.

In der Kreisverwaltung wurde eine Spender der EAM für die Aktion "Gemeinsam gegen Kinderarmut" übergeben (v.l.n.r.): Uwe Pöppler (Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Landkreises), Gudrun Siebke-Richter (Kinderschutzbund) Martin Severin (EAM) und Landrätin Kirsten Fründt.   Foto: Landkreis

In der Kreisverwaltung wurde eine Spender der EAM für die Aktion "Gemeinsam gegen Kinderarmut" übergeben (v.l.n.r.): Uwe Pöppler (Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Landkreises), Gudrun Siebke-Richter (Kinderschutzbund) Martin Severin (EAM) und Landrätin Kirsten Fründt.
 
Foto: Landkreis

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