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Wichtig für die Gesundheitsregion: Rheumazentrum Mittelhessen in Bad Endbach plant bessere Unterbringung der Patienten – Landrätin Kirsten Fründt und Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow informieren sich in Bad Endbach über die Baupläne des Rheumazentrums

(Pressemitteilung 472/2014 vom 23.12.2014)

Marburg-Biedenkopf – Die Geschichte und Zukunft des als Familienunternehmen geführten Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach standen im Mittelpunkt eines Besuchs von Landrätin Kirsten Fründt, dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow und Andrea Schroer vom Gesundheitsamt des Kreises. Landrätin Fründt äußerte sich sehr angetan über ihren Eindruck von der Fachklinik: „Ich bin sehr froh darüber, eine solche Klinik im Landkreis zu wissen. Wir sehen sowohl das Entwicklungspotential in diesem Bereich als auch die Bedeutung des Standortes für die Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf.“

Mit 75 Betten ist die Akutklinik die größte für die rheumatologische Versorgung in Hessen. Die Patienten kommen nicht nur aus den angrenzenden Gebieten in Mittelhessen sondern vor allem auch aus Nordhessen. Weiterhin gehören zum Rheumazentrum noch eine Anschlussheilbehandlungs- und Rehabilitationsklinik, zwei rheumatologische Schwerpunktpraxen sowie ambulante Therapieeinrichtungen.

Nachdem seit 60 Jahren dem jeweiligen Bedarf angepasst immer wieder an- und ausgebaut wurde, soll 2015 „der große Wurf“ folgen: Ein kompletter Neubau der Akutklinik. Das ist laut der ärztlichen Direktorin des Zentrums, Katrin Storck-Müller „das Ziel“. Im Idealfall wird das neue Klinikgebäude nach geplanten Baubeginn im kommenden Jahr in zwei Jahren Bauzeit entstehen. Momentan aber brenne „die Finanzierung unter den Nägeln“, so der kaufmännische Leiter Georg Schuckart: Die Förderung des Landes Hessen sei eminent wichtig und Voraussetzung für den Neubau, aber insgesamt doch geringer ausgefallen als erwartet, sodass das Familienunternehmen jetzt noch einen deutlich höheren Eigenanteil aufbringen muss.

Einer der Gründe für den Neubau wird während des Rundgangs durch die Klinik besonders deutlich. Da die unterschiedlichen Gebäude an einer Hanglage errichtet wurden, ziehen sich verschiedene Rampen mit unterschiedlicher Steigung durch die Einrichtung. Diese erschweren vielen Patienten, die in der Beweglichkeit eingeschränkt sind, die täglichen Wege. Und darunter sind „durchaus 22-Jährige, die von der Krankheit das ganze Leben begleitet werden“, so Katrin Storck-Müller. Sie lobte vor allem die engagierte Mitarbeiterschaft: „Sie machen das Beste daraus“. Auch für die über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen die Wege im Neubau kürzer werden.

„Das Rheumazentrum Mittelhessen ist der größte Arbeitgeber in Bad Endbach und spielt deshalb natürlich eine prominente Rolle für die regionale Wirtschaft“, so Marian Zachow.

Die Perspektiven sind vielversprechend, die Nachfrage ist groß und die Wartelisten für alle Bereiche des Zentrums sind voll, was die große Nachfrage nach Rheumatologischer Behandlung deutlich macht.

Fründt und Zachow bedankten sich für die informative Führung durch das Haus und wünschten den Verantwortlichen der Rheumaklinik für die geplante große Umbaumaßnahme viel Erfolg.

Landrätin Kirsten Fründt testet in der Rheumaklinik Mittelhessen im Beisein der ärztlichen Direktorin des Zentrums, Katrin Storck-Müller, und des Ersten Kreisbeigeordneten, Marian Zachow, ein Pulldown-Übungsgerät.   Foto: Landkreis


Landrätin Kirsten Fründt testet in der Rheumaklinik Mittelhessen im Beisein der ärztlichen Direktorin des Zentrums, Katrin Storck-Müller, und des Ersten Kreisbeigeordneten, Marian Zachow, ein Pulldown-Übungsgerät.
 
Foto: Landkreis 

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