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Zachow fordert bessere Anbindung: Stadtallendorf soll Intercity-Bahnhof werden – Erster Kreisbeigeordneter stellt neues Fahrplanbuch vor

(Pressemitteilung 463/2014 vom 10.12.2014)

Marburg-Biedenkopf – Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es wieder in gewohnter Form die Neuauflage eines Fahrplanbuches des Regionalen Nahverkehrsverbandes (RNV) Marburg-Biedenkopf. Der Erste Kreisbeigeordnete und RNV-Vorstandsvorsitzende Marian Zachow weist darauf hin, dass das Fahrplanbuch bereits an die Kommunen ausgeliefert wurde und dort kostenlos erhältlich sei. Gleichzeitig fordert er die Anbindung Stadtallendorfs an das Intercity-System der Bahn.

Die wesentlichen Änderungen erfolgen auf der Main-Weser-Bahn. Neun Züge der Hessischen Landesbahn verbinden Frankfurt, Gießen und Marburg nunmehr an allen sieben Wochentagen umstiegsfrei, schnell und ohne Zwischenstopps. Von Montag bis Freitag werden zudem auch drei Zugpaare bis nach Kirchhain und Stadtallendorf verlängert. Der Wegfall der Haltestellen zwischen Gießen und Marburg müsse jedoch kompensiert werden, etwa durch den „MittelhessenExpress“. Hier sollten analog zu den erfolgten Umsetzungen der Initiative „Main-Weser-Bahn im Takt“ von Gießen nach Frankfurt/Main alle Züge des „MittelhessenExpress“ ebenfalls schnell und einheitlich verkehren. „Hier werden wir mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) weitere Gespräche führen und nach sinnvollen Lösungen suchen“, sagte Marian Zachow.

In diesem Zusammenhang macht sich Marian Zachow auch für Stadtallendorf als Haltestelle für Intercity-Züge stark. „Wir brauchen den regelmäßigen Halt der Intercitys in Stadtallendorf. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet in der größten Stadt zwischen Marburg und Kassel die Züge ohne Stopp durchfahren“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete. Zachow hob dabei die Bedeutung Stadtallendorfs als Industrie- und Bundeswehrstandort hervor. „Die direkte Anbindung an das IC-System und damit an Fernzüge wäre wichtiger Impuls“, so Zachow weiter. „Unsere Region liegt mitten in Deutschland. Um diese Chancen nutzen und weiter ausbauen zu können, brauchen wir eine optimale Anbindung an den Fernverkehr nach Norden und Süden. Es kann nicht sein, dass Fahrgäste aus der Industriestadt Stadtallendorf, die auch internationale Bedeutung hat, erst nach Treysa oder Wabern fahren müssen, um Anschluss an den Fernverkehr der Bahn zu haben. Wir werden uns deshalb bald mit den zuständigen Stellen zusammensetzen und diese Forderung vortragen und auch untermauern“, erklärte Marian Zachow.

Zu den weiteren regionalen und lokalen Busverbindungen innerhalb des Landkreises gibt es einige Änderungen im Minutenbereich. Diese sind zum größten Teil Anpassungen im Schülerverkehr sowie den Halten nach der Eröffnung am Marburger Bahnhofsvorplatz geschuldet. Zur besseren Übersicht sind auch die An- und Abfahrpositionen an den Haltestellen im Fahrplanbuch veröffentlicht. Zur Erläuterung dienen nach dem Haltestellenverzeichnis ab den Seiten 352 sogenannte Haltestellenbelegungspläne.

Kundenwünsche, soweit diese nicht mit hohen Kosten verbunden waren, konnten auch zu diesem Fahrplanwechsel wieder umgesetzt werden. Wegen von bestehenden Baustellen werden die Baustellenfahrpläne der Linien 482, MR-37, MR-61 und MR-68 vorübergehend beibehalten.

Alle Fahrpläne, insbesondere auch Hinweise zu Fahrplanabweichungen wegen Baustellen finden sind im Internet unter www.rnv.marburg-biedenkopf.de zu finden. Für Rückfragen steht die RNV-Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 06421 405-1378 gerne zur Verfügung.

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