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Neun Teilnehmer eines Seminars am Ausbildungszentrum der hessischen Jugendfeuerwehr leiden unter Durchfallerkrankung – Ursache der Erkrankung noch unklar / Fachbereich Gesundheit des Kreises hat Untersuchungen veranlasst
(Pressemitteilung Nr. 461/2012 vom 16.11.2012)
Marburg-Biedenkopf – Im Ausbildungszentrum der hessischen Jugendfeuerwehr in Marburg-Cappel ist es gestern Abend zu einem vermehrten Auftreten von Durchfallerkrankungen gekommen. 9 von 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Fortbildungskurses litten unter Übelkeit und Erbrechen. Der zuständige Fachbereich Gesundheit („Gesundheitsamt“) des Landkreises Marburg-Biedenkopf wurde über den Sachverhalt informiert und hat umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Die Betroffenen wurden vom ärztlichen Notdienst medizinisch betreut.

„Wir wissen noch nicht genau, was die Ursache für diese Erkrankung ist. Nach den Symptomen zu urteilen, könnte es sich um Infektionen mit dem Noro-Virus handeln“, teilte der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Kreises, Dr. Karsten McGovern, mit. Laboruntersuchungen müssten da Klarheit bringen.

Der Fachleute des Fachbereichs Gesundheit haben zunächst am Donnerstagabend eine Unterbringung der Erkrankten in einem anderen Stockwerk des Ausbildungszentrum veranlasst und auf notwendige Hygienemaßnahmen wie zum Beispiel eine Händedesinfektion hingewiesen, um eine weitere Ausbreitung eines möglichen Krankheitserregers zu verhindern. Die Betroffenen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren stammen aus verschiedenen Teilen Hessens und haben mittlerweile die Heimreise angetreten.

Die Fachleute vom Fachbereich Gesundheit haben außerdem Stuhlproben veranlasst, die jetzt untersucht werden. Darüber hinaus wurden die Lebensmittelkontrolleure des Kreises eingebunden, die Lebensmittelproben entnehmen, um auch hier nach einer eventuellen Quelle der Erkrankungen zu suchen. „Mit dem Träger des Ausbildungsstätte, der Hessischen Landesfeuerwehrschule, wurde außerdem vereinbart, dass Küche und Toiletten des Ausbildungszentrum von einer Fachfirma gründlich gereinigt und desinfiziert werden müssen“, teile Dr. McGovern abschließend mit.

 

 

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