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Kreis informiert über Notunterkunft für Flüchtlinge in Kirchhain – Kirchhainer können am Samstag Unterkunft im ehemaligen Rewe-Markt besuchen

(Pressemitteilung 457/2015 vom 30.11.2015)

Marburg-Biedenkopf – Zu einer Informationsveranstaltung lädt der Landkreis Marburg-Biedenkopf für kommenden Samstag, 5. Dezember 2015, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in die Flüchtlingsnotunterkunft im ehemaligen Rewe-Markt in Kirchhain ein. Damit möchte der Kreis den Kirchhainern und den Nachbarn des ehemaligen Rewe-Marktes in der Breslauer Straße die Möglichkeit geben, Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Zwei Stunden lang kann die Unterkunft besucht werden. Mitarbeiter des Kreises stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung. Auch Landrätin Kirsten Fründt und der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow werden da sein, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Die Arbeiten am und im Gebäude sind fast abgeschlossen, so dass die Kirchhainer die Möglichkeit haben, sich nach dem Umbau und der geplante Unterbringung der Menschen zu erkundigen bevor die ersten Schutzsuchenden nach Kirchhain kommen. Denn sobald die ersten Menschen in die geplante Notunterkunft eingezogen sind, ist das Gebäude nicht mehr öffentlich zugänglich. Dies dient dem Schutz der Menschen und deren Privat- und Intimsphäre.

Die Pläne des Landkreises sehen vor, dass in dem ehemaligen Supermarkt 160 Flüchtlinge untergebracht werden. Gemeinsam mit der Stadt Kirchhain und mit Zustimmung des Gießener Regierungspräsidiums war zuvor ein Kompromiss gefunden worden, wonach in Kirchhain an zwei Standorten Notunterkünfte entstehen. Der zweite Standort ist das Gelände an der Markthalle („Bullenhalle“), wo eine isolierte, beheizbare und winterfeste Leichtbauhalle mit Platz für 240 Schutzsuchende errichtet wird. Während die Menschen in der Leichtbauhalle untergebracht werden, dient die Markthalle dem Aufenthalt, der Betreuung und der Verpflegung. Im ehemaligen Rewe-Markt und der Leichtbauhalle werden die Menschen in Zimmern für bis zu acht Personen untergebracht, was ein gewisses Maß an Privatsphäre ermöglicht.

Derzeit ist noch unklar, wann genau dem Landkreis die Menschen zur Notunterbringung zugewiesen werden.

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