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KreisJobCenter verzeichnet Erfolg bei Ausbildungen für Jugendliche – 47 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber nehmen eine Ausbildung auf
(Pressemitteilung Nr. 444/2012 vom 05.11.2012)
Marburg-Biedenkopf – Das KreisJobCenter blickt auf ein erfolgreiches Ausbildungsjahr zurück. Insgesamt gelang es den Fallmanagerinnen und Fallmanagern, 169 Jugendliche bei der Aufnahme einer Ausbildung zu unterstützen. Weiteren 188 Jugendlichen konnte ein Angebot zur Orientierung und Qualifizierung unterbreitet werden. Lediglich drei jugendliche Bewerberinnen und Bewerber aus dem Kreis der vom KreisJobCenter betreuten Jugendlichen blieben unversorgt, das heißt, diese befanden sich zum 30.09.11 weder in Ausbildung noch in einer Qualifizierungsmaßnahme. Dies geht aus dem Ausbildungsmarktbericht hervor, der jährlich zum 30. September das Geschehen auf dem Ausbildungsmarkt abbildet.

„Es ist ein sehr hochgestecktes Ziel, im Bereich des SGB II nahezu die Hälfte der jugendlichen Ausbildungs-Bewerberinnen und -Bewerber tatsächlich in Ausbildung zu bringen. Ich bin sehr froh und stolz, dass wir in diesem Jahr so vielen Jugendlichen mit einer Ausbildung die beste aller beruflichen Perspektiven bieten konnten. Zudem haben wir fast allen Bewerberinnen und Bewerbern ein Angebot zur Qualifizierung machen können“, so kommentiert der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern das sehr gute Ergebnis.

Die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber um eine Ausbildungsstelle ging im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent zurück. Dies ist zurückzuführen auf die parallel mit dem Abbau der Anzahl von Leistungsbeziehern zurückgehende Zahl von leistungsberechtigten Jugendlichen im Bereich des SGB II (- 13 Prozent gegenüber Vorjahresmonat September 2011).

Unter den 169 Jugendlichen, die in Ausbildung gingen, befinden sich auch einige, die sogenannte außerbetriebliche Ausbildungen bei Trägern beruflicher Bildungsmaßnahmen begonnen haben.

Für Andrea Martin, Leiterin des KreisJobCenters, ist neben den vielen Eintritten in Ausbildung die mit drei Jugendlichen geringe Zahl an Unversorgten hervorzuheben. „Wir haben unsere Angebote und Unterstützungsleistungen für die Jugendlichen in den letzten Jahren immer engmaschiger gestrickt. So war unter anderem unser Ausbildungstag im vergangenen Frühjahr ein voller Erfolg. Diese geringe Zahl an Unversorgten ist daher auch ein Ergebnis unserer Bemühungen“. Aber auch mit diesen Jugendlichen werde man in den nächsten Wochen intensiv arbeiten und ein Angebot zur Qualifizierung oder Ausbildung machen.

Der „Ausbildungszug“ ist für die Jugendlichen, die in diesem Jahr keinen Ausbildungsplatz finden konnten, keineswegs abgefahren. Das KreisJobCenter wird weiterhin auf dem Ausbildungsmarkt aktiv bleiben, um weitere Ausbildungsintegrationen zu ermöglichen. Zudem nehmen KreisJobCenter und Wirtschaft immer mehr das Instrument der Einstiegsqualifizierung (EQ) in den Fokus. Während dieser bis zu zwölf Monate dauernden EQ nehmen die Jugendlichen an Praktika in Betrieben sowie am begleitenden Berufsschulunterricht teil. Somit sind die Jugendlichen ähnlich wie in einer Ausbildung tätig. So können die Jugendlichen den Arbeitgebern durch ihr Engagement aufzeigen, dass sie für eine Ausbildung geeignet sind.

„Das gute Ergebnis ist vor allen Dingen auch der weiterhin hohen Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in der Region geschuldet. Es ist spürbar, dass die Wirtschaft mehr und mehr auf Ausbildung setzt, um dem Facharbeitermangel zu begegnen“, dankte Dr. McGovern den heimischen Arbeitgebern.
 

 

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