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Landkreis fördert gutes Leben im Alter in Neustadt mit 7.000 Euro – Landrätin Fründt überreicht Förderbescheid an Bürgermeister Groll

(Pressemitteilung 426/2016 vom 26.10.2016)

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf unterstützt mit einem Förderzuschuss von 7.000 Euro aus seinem Programm „Förderung lokaler Bausteine für ein gutes Leben im Alter“ die Stadt Neustadt beim Aufbau nachhaltiger Konzepte für die Altenhilfe. Landrätin Kirsten Fründt überreichte im Landratsamt einen entsprechenden Bescheid an den Neustädter Bürgermeister Thomas Groll. Neustadt ist die erste Kommune, die der Landkreis in diesem Bereich fördert. Andere Kommunen haben ebenfalls bereits Interesse bekundet. Das Förderprogramm geht aus seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises hervor.

Die Stadt Neustadt hatte im Vorfeld in Abstimmung mit der Stabsstelle Altenhilfe beim Kreis ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Einbezogen in das Bewilligungsverfahren waren Vertreter des Kreisseniorenrates und der AG Altenhilfe mit Vertretern verschiedener Parteien.

„Es ist gut und wichtig, dass sich Neustadt hier auf den Weg gemacht hat und ein tragfähiges Konzept für ein gutes Leben im Alter erarbeiten wird“, betonte Landrätin Kirsten Fründt. Bereits die ersten Vorüberlegungen der Stadt Neustadt würden zeigen, dass sich Stadt intensiv mit den Fragen zum Leben im Alter beschäftigt. „Ich gehe davon aus, dass andere Städte und Gemeinden im Kreis dem Vorbild Neustadts folgen werden“, sagte die Landrätin.

„Der demografische Wandel ist eine besondere Herausforderung für die Stadt Neustadt. Deshalb möchten wir dabei einen besonderen Blick auf unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger richten“, sagte Neustadts Bürgermeister Thomas Groll. Konkret bedeute dies, dass die Stadt Neustadt zunächst den Ist-Zustand analysiert, um dann Wege für die Zukunft aufzeigen zu können. „Dafür bietet sich ein Konzept zur Altenhilfe an und wir nehmen das Förderprogramm des Landkreises gerne in Anspruch, das eine willkommene Hilfestellung für die Kommunen ist“, stellte der Bürgermeister fest.

Gegenstand des Förderprogramms ist die Entwicklung eines Altenhilfekonzepts unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und der gesellschaftlichen Akteure. Neustadt möchte bislang ungedeckte Bedarfe ermitteln, die Senioren einbinden, die bisher noch nicht umfassend erreicht werden konnten, die Beratung zu Wohnraum verstärken oder auch Fragen zur Förderung der Mobilität erörtern. Auch soll seniorengerechter Wohnraum gesucht und ein ehrenamtliches Netzwerks von Bürgerhilfen gestärkt werden.

Ziel des Förderverfahrens ist die Schaffung eines breit getragenen Konzepts zur lokalen Altenhilfe für die Stadt Neustadt mit der Vereinbarung gemeinsamer Strategien und einem breiten Bündnis von Akteuren vor Ort. Das gemeinsam erarbeitete Konzept soll verschiedene Handlungsansätze für die nächsten Jahre aufzeigen und den Anstoß zum Bilden einer Bürgerhilfe geben.

Das Förderprogramm soll möglichst innerhalb von neun Monaten nach Auftragsvergabe durchgeführt werden. Das Investitionsvolumen der Fördermittel beträgt insgesamt 10.000 Euro, davon sind 3.000 Euro Eigenanteil der Stadt Neustadt und 7.000 Euro Zuschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Das Programm ist zudem eng mit dem gerade in Neustadt anlaufenden Projekt „Soziale Stadt“ verzahnt.

Landrätin Kirsten Fründt (2. v. li.) übergab den ersten Förderbescheid aus dem Programm „Förderung lokaler Bausteine für ein gutes Leben im Alter“ an Neustadts Bürgermeister Thomas Groll. Gemeinsam mit Ruth Schlichtung (re.) und Martina Berckhemer von der Stabsstelle Altenhilfe des Kreises hatte die Stadt Neustadt zuvor einen schlüssigen Konzeptentwurf erarbeitet. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Landrätin Kirsten Fründt (2. v. li.) übergab den ersten Förderbescheid aus dem Programm „Förderung lokaler Bausteine für ein gutes Leben im Alter“ an Neustadts Bürgermeister Thomas Groll. Gemeinsam mit Ruth Schlichtung (re.) und Martina Berckhemer von der Stabsstelle Altenhilfe des Kreises hatte die Stadt Neustadt zuvor einen schlüssigen Konzeptentwurf erarbeitet.

(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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