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Landrat und Erster Kreisbeigeordneter rufen „Runden Tisch“ zum Thema „Erhalt der Geburtshilfe“ in Biedenkopf ins Leben

(Pressemitteilung Nr. 406/2012 vom 11.10.2012)
Marburg-Biedenkopf – „Das Vorhaben, die Geburtshilfe im DRK-Krankenhaus in Biedenkopf zu schließen, widerspricht voll und ganz unseren Bemühungen, flächendeckend regionale Angebote im Rahmen der Gesundheitsregion vorzuhalten. Ganz im Gegenteil, wir müssen alles dafür unternehmen, um dieses wichtige Angebot im Hinterland zu erhalten, wenn wir weiterhin als familienfreundlich angesehen werden wollen“, sagte Landrat Robert Fischbach bereits auf dem Gemeindebesuch in Steffenberg am vergangenen Montag.

Seit Bekanntwerden der Schließungspläne haben Landrat Fischbach und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Dr. Karsten McGovern bereits einige Gespräche deswegen geführt. Wie der Landrat mitteilt, gibt es auch ein großes Interesse des Finanzministers Dr. Thomas Schäfer an diesem Thema. Geplant, aber noch nicht terminiert, ist ein Gespräch unter anderem mit Vertretern des DRK-Krankenhauses in Biedenkopf, mit Hebammen, einem Vertreter der Bürgermeister aus dem Hinterland und Vertretern der Ärzte. Das Gespräch soll dann zusammen mit Minister Dr. Schäfer, Landrat Fischbach und Dr. McGovern geführt werden, um sich für den Erhalt der Geburtshilfe einzusetzen.

„Die Gesundheitsregion Marburg-Biedenkopf setzt wichtige Impulse für den Landkreis. Es ist doch ganz klar, dass wir bei diesem Thema aktiv werden, auch ohne Aufforderung“, sagte Landrat Fischbach. Es freue ihn sehr, dass hier ein geschlossenes Auftreten möglich scheine, da alle Beteiligte sich für den Erhalt dieser wichtigen Abteilung einsetzen.



 

   

 

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