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Landrätin übergibt Zuwendungsbescheide für Regionalentwicklungs-Projekte – Förderung in Höhe von über 650.000 Euro

(Pressemitteilung 402/2015 vom 20.10.2015)

Marburg-Biedenkopf – Fördergelder in Höhe von insgesamt 655.079 Euro hat Landrätin Kirsten Fründt am vergangenen Mittwoch in der Kreisverwaltung überreicht. Über die Zuschüsse freuen durften sich die Städte Amöneburg, Kirchhain, Rauschenberg und Gemünden sowie die Regionen Marburger Land und Lahn-Dill-Bergland, die mit unterschiedlichen Projekten und Konzepten im Rahmen des hessischen Dorferneuerungsprogramms die Lebensqualität und Attraktivität der Region erhöhen.

Im Rahmen von Kosten über 27.038 Euro wird der alte Friedhof in Amöneburg-Erfurtshausen grundlegend umgestaltet und erneuert. Neben der Pflasterung des zentralen Weges und dem Anlegen einer Blumenwiese sollen die Einfriedung durch einen dorftypischen Staketenzaun ersetzt und der Aussichtspunkt um weitere Sitzgelegenheiten erweitert werden. Darüber hinaus wertet eine geplante Boulebahn die bislang ungegliederte Grünfläche als Aktivität auf. Die bestehenden Kriegsgräber und noch vorhandene Grabsteine werden in die Gesamtgestaltung integriert. Der Landkreis unterstützt die Umgestaltung des alten Friedhofs mit einem Zuschuss in Höhe von 17.040 Euro.

In Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain e.V. und der Alfred-Wegener-Schule sollen in Kirchhain, Rauschenberg und Gemünden sogenannte Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig verlegt werden. Bei den Stolpersteinen handelt es sich um würfelförmige Betonsteine mit einer gravierten Messingplatte, die an die einzelnen Schicksale der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. Für 25.617 Euro werden allein in Kirchhain 180 Steine verlegt, in Rauschenberg 29 und in Gemünden drei. Durch die Beteiligung der Alfred-Wegener-Schule wird auch die jüngere Generation an das Thema herangeführt. Die Fördermittel des Landkreises betragen bei diesem Projekt 17.912 Euro.

Für die Regionalentwicklung im Zeitraum von 2015 bis 2020 erhält die Region Marburger Land einen Zuschuss von 297.343 Euro. Die Region Lahn-Dill-Bergland bekommt dagegen eine Förderung für die laufenden Kosten von 2015 bis 2019 in Höhe von 322.784 Euro. Mit den Gesamtkosten über 406.283 Euro beziehungsweise 444.414 Euro werden die Leistungen des jeweiligen Regionalmanagements abgedeckt. Ziel der Zuschüsse ist es, den Aufbau eines qualifizierten, von der Administration unabhängigen Regionalmanagements zu gewährleisten. Die Managements der Regionen Marburger Land und Lahn-Dill-Bergland sind für die Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategien zuständig. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Begleitung von Arbeitsgruppen, die Betreuung von Akteuren bei der Umsetzung ihrer Projekte sowie die Schaffung regionaler Netzwerke und einer nachfolgenden Entwicklungs-Evaluierung.

Übergabe von Zuwendungsbescheide im Landratsamt (v.l.n.r.): Landrätin Kirsten Fründt, Alexandra Klusmann (Regionalmanagerin Marburger Land), Bürgermeister Peter Eidam (1. Vorsitzender Marburger Land), Nadine Siracusa (Marburger Land), Michael Richter-Plettenberg (Bürgermeister Amöneburg), Ralph Venohr (1. Vorsitzender Lahn-Dill-Bergland), Sara Cieslar (Lahn-Dill-Bergland), Marion Klein (Regionalmanagerin Lahn-Dill-Bergland), Dietmar Menz (Esrter Stadtrat Kirchhain), Stefan Schulte (Regionalmanager Burgwald-Ederbergland), Kerstin Ebert (Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain), Dr. Helmut Otto (Leiter des Fachbereichs Ländlicher Raum und Verbraucherschutz), Ralf Laumer (Fachbereichsleiter Büro der Landrätin). Foto: Landkreis

Übergabe von Zuwendungsbescheide im Landratsamt (v.l.n.r.): Landrätin Kirsten Fründt, Alexandra Klusmann (Regionalmanagerin Marburger Land), Bürgermeister Peter Eidam (1. Vorsitzender Marburger Land), Nadine Siracusa (Marburger Land), Michael Richter-Plettenberg (Bürgermeister Amöneburg), Ralph Venohr (1. Vorsitzender Lahn-Dill-Bergland), Sara Cieslar (Lahn-Dill-Bergland), Marion Klein (Regionalmanagerin Lahn-Dill-Bergland), Dietmar Menz (Esrter Stadtrat Kirchhain), Stefan Schulte (Regionalmanager Burgwald-Ederbergland), Kerstin Ebert (Heimat- und Geschichtsverein Kirchhain), Dr. Helmut Otto (Leiter des Fachbereichs Ländlicher Raum und Verbraucherschutz), Ralf Laumer (Fachbereichsleiter Büro der Landrätin).

Foto: Landkreis

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