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Das Amt für Bodenmanagement Marburg übergibt die vom Landkreis erworbenen Geobasisdaten
(Pressemitteilung Nr. 397/2012 vom 09.10.2012)
Marburg-Biedenkopf – Im Landratsamt hat der Leiter des Amtes für Bodenmanagement, Gerhard Lips, zusammen mit Lothar Dude-Georg Landrat Robert Fischbach eine Festplatte mit Geobasisdaten zum Landkreis Marburg-Biedenkopf übergeben.

„Mit der Lieferung der kompletten digitalen Daten des Liegenschaftskatasters und der Topographie des Landkreises findet ein entscheidender Schritt in das digitale Zeitalter der Kreisverwaltung statt“, so Lips bei der Übergabe. Die sogenannten Geobasisdaten sind die Grundlage für das Betreiben eines Grafischen Informationssystems (GIS). Verschiedene Untersuchungen hätten gezeigt, dass circa 80 Prozent der Entscheidungen kommunaler Verwaltungen einen geografischen Raumbezug haben.

Landrat Fischbach sieht darin ebenfalls neue Möglichkeiten für die Kreisverwaltung: „Wir erhoffen uns natürlich schon deutliche Vorteile von diesen Daten, die wir dem Land abgekauft haben. So geht es beispielsweise um die schnelle Verfügbarkeit der Daten an jedem Arbeitsplatz, ohne aufwendige Recherche in Archiven sowie vor allem um die schnelle Analyse und grafische Darstellung von Sachverhalten.“ Darüber hinaus sei es sicherlich hilfreich, wenn nunmehr verschiedene Fachthemen mit diesen Datengrundlagen überlagert und analysiert werden könnten. „Wir hoffen sehr, dass uns diese Basisdaten, die natürlich von uns noch gepflegt und erweitert werden müssen, in unserer Arbeit unterstützen“, so Landrat Fischbach.

Die Geobasisdaten enthalten Daten des automatisierten (digitalen) Liegenschaftskatasters (Grundstücksgrenzen und Gebäude), digitale Orthofotos (Luftbilder), Geländemodelle und topografische Karten. Nach dem Einpflegen vieler Daten und dem Einarbeiten soll der Einsatz eines GIS viele Vorteile bieten, wie etwa die zeitnahe und wirtschaftliche Auskunft bei Fragen von Bürgern, Unternehmen oder aus der Verwaltung. Auch Verfahren könnten dadurch beschleunigt werden. Neben einer verbesserten Beratungsqualität wird dadurch auch ein effizienteres Arbeiten der Verwaltung erwartet. Zudem werden anschauliche Präsentationen in vielen Veranstaltungen möglich werden. Es soll durch aktuellere Planungsgrundlagen zu hoher Steuerungsrelevanz bei Entscheidungsträgern und zur Erstellung (sozial-) räumlicher Analysen führen. Letztlich, so führten Gerhard Lips und Lothar Dude-Georg vom Amt für Bodenmanagement aus, sei damit auch eine kundenorientierte Darstellung in diversen kreisrelevanten Handlungsfeldern wie Gewerbeinformation, Infrastruktur, ÖPNV oder etwa Raumordnung möglich.

 

Das Amt für Bodenmanagement hat dem Landkreis eine Festplatte mit Geobasisdaten übergeben (Foto: Landkreis)

Das Amt für Bodenmanagement hat dem Landkreis eine Festplatte mit Geobasisdaten übergeben (v.l.n.r.): Rainer Röder (Kommunalaufsicht, Organisation und Personalservice), Lothar Dude-Georg und Gerhard Lips (beide Amt für Bodenmanagement), Landrat Robert Fischbach, Felix Weber (Fachdienst IT) und Gesa Zickermann (Büro des Landrats).

Foto: Landkreis

 

 

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