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Festungen in Hessen – Vortrag von Baudirektor i.R. Elmar Brohl im Rahmen der Herbstabende im Schloss Biedenkopf am 24.10.2014

(Pressemitteilung 396/2014 vom 23.10.2014)

Marburg-Biedenkopf – Am 24. Oktober findet um 19:00 Uhr ein weiterer Vortrag im Rahmen der diesjährigen „Herbstabende“ im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf statt. Baudirektor i.R. Elmar Brohl aus Marburg, spricht über „Festungen in Hessen“.

Hessens reiche Burgenlandschaft ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass es hier auch Festungen gab, darunter ausgedehnte Anlagen wie Frankfurt, vor allem aber kleine wie Waldeck oder Babenhausen. Während die großen Flächenstaaten wie Bayern oder Preußen ihre Festungen bis 1914 modernisierten, endete in Hessen der Festungsbau im Wesentlichen mit dem Ende des 30-jährigen Krieges; denn die wenigsten der 50 selbständigen Territorien auf dem Gebiet des heutigen Hessens verfügten noch über die notwendigen Mittel für Verstärkungen.

Infolgedessen gibt es hier eine große Zahl an Befestigungen, die die Entwicklung von Mauer-Turm-Anlagen des Mittelalters über die Rondelle bis zur Bastionierung zeigen. Diese sind in den kleineren Städten und Burgen erhalten geblieben, weil sie weder im 19. Jahrhundert geschleift, noch im letzten Krieg zerstört oder nach dem Krieg für Stadterweiterungen abgebrochen wurden.

Im Vortrag wird sowohl auf einige der noch vorhandenen Festungen eingegangen als auch auf „untergegangene“ sowie geplante, aber nicht realisierte Festungen.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Weitere Informationen unter Tel.: 06461 924651 oder E-Mail: hinterlandmuseum@marburg-biedenkopf.de

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