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Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg: Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen – Landkreis Marburg-Biedenkopf und Universitätsstadt Marburg wollen gemeinsam „FIM“ realisieren

(Pressemitteilung 392/2016 vom 23.09.2016)

Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um das bundesweite Programm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM)“ zu realisieren. Im Rahmen dieses Programmes sollen deutschlandweit Arbeitsgelegenheiten für jährlich 100.000 Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz geschaffen werden, um den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die auch für die Bewilligung der Anträge zuständige Bundesagentur für Arbeit zahlt das Programm, die Abwicklung der Maßnahmen koordinieren Stadt und Landkreis gemeinsam. Obgleich die Förderrichtlinie erst vor wenigen Tagen beschlossen worden ist, haben Kreis und Stadt in enger Abstimmung mit der Agentur bereits „Leitideen“ für die Umsetzung des Programmes entwickelt und appellieren nun an öffentliche Institutionen und staatliche, kommunale und gemeinnützige Träger in der Region, Konzepte für einzelne oder mehrere Arbeitsgelegenheiten einzureichen.

Die Arbeitsgelegenheiten im Rahmen von FIM müssen zusätzlich sein, das heißt, dass die zu leistende Arbeit ohne die Arbeitsgelegenheiten nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt verrichtet werden würde. Die Agentur für Arbeit zahlt den Trägern der Arbeitsgelegenheiten für die Durchführung neben einer monatlichen Pauschale die für die Teilnehmenden verausgabte Mehraufwandsentschädigung.

Wichtige Maßgabe von Stadt und Landkreis ist, dass ausschließlich FIM-Plätze realisiert werden, die konzeptionell mit einem Sprachkurs im Umfang von vier bis sechs Stunden verbunden werden können und die Teilnahme an den OPEN VOICE-Bildungsveranstaltungen dienstags und donnerstags, jeweils am Nachmittag, ermöglichen. Eine breite Verteilung in der Region wird begrüßt.

„Wir sind gespannt auf interessante Konzepte von den Trägern. Dabei hoffen wir auf eine möglichst große Vielfalt an Arbeitsgelegenheiten, die den ganz unterschiedlichen Potentialen der Neuzugewanderten gerecht werden“, ermutigen Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach und Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow die potentiellen Träger.

Am 27.09.2016 um 10:30 Uhr sind alle interessierten Träger zu einem Informationsgespräch in der Agentur für Arbeit Marburg, Afföller Str. 25, 35039 Marburg eingeladen. Weitere Informationen gibt Frau Leibold, Bildungskoordination für Neuzugewanderte, 06421 405-1379.

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