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Katastrophenschutz im Kreis ist jetzt noch besser für den Ernstfall gerüstet – Stromerzeuger und Atemschutzgeräte übergeben

(Pressemitteilung Nr. 386/2012 vom 02.10.2012)

Marburg-Biedenkopf – Mit der offiziellen Indienststellung neuer Gerätschaften für den Katastrophenschutz sind die Einsatzkräfte im Landkreis Marburg-Biedenkopf jetzt noch besser für den Ernstfall gerüstet. Landrat Robert Fischbach stellte die Gerätschaften, die der Landkreis und das Land Hessen beschafft haben, am Samstag in Marburg vor.

Das Land Hessen stellt allen Landkreisen einen fahrbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 250 kVA für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Der Hochleistungsgenerator im Wert von 130.000 Euro auf einem Anhänger dient dazu, im Notfall, zum Beispiel im Falle eines länger andauernden Stromausfalls, kritische Objekte mit elektrischer Energie zu versorgen. „Wenn wir an die Schnee-Katastrophe vor einigen Jahren im Münsterland denken, bei der tausende Menschen tagelang ohne Strom waren, ist diese Anschaffung eine richtige Entscheidung des Landes Hessen“, erläuterte Landrat Robert Fischbach. „Mit diesem Generator können Einrichtungen, die über kein eigenes Notstromaggregat verfügen, versorgt werden“, ergänzte Kreisbrandinspektor Lars Schäfer.

50 neue Atemschutzgeräte hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf beschafft. Die neuen Geräte für den Standort Marburg dienen der Ausbildung und als Ergänzungs- und Unterstützungskomponente für größere Einsätze, bei denen viele Atemschutzgeräte gebraucht werden.

Vorgestellt wurde außerdem die verbesserte Ausstattung eines Lastwagens für Betreuungseinsätze des Deutsche Roten Kreuzes. Die Ausrüstung ist jetzt auf Rollwagen verladen und kann über eine neue Hebebühne an der Rückseite des Fahrzeuges wesentlich leichter und schneller entladen werden.

 

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (re.) stellt Landrat Robert Fischbach (li.) die neuen Atemschutzgeräte vor, die der Landkreis für die Ausbildung und als Einsatzreserve beschafft hat. (Foto: Landkreis)

Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (re.) stellt Landrat Robert Fischbach (li.) die neuen Atemschutzgeräte vor, die der Landkreis für die Ausbildung und als Einsatzreserve beschafft hat. (Foto: Landkreis)

 

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