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Landkreis Marburg-Biedenkopf organisiert kostenlose Energieberatung für 100 einkommensschwache Haushalte in Marburg und stellt Energiesparpakete bereit – Energie sparen und Kosten senken

(Pressemitteilung 378/2014 vom 15.10.2014)

Marburg-Biedenkopf – Einkommensschwache Haushalte werden auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf immer mehr durch steigende Energiepreise belastet. Dabei gehört die ausreichende Versorgung mit Strom und Wärme zu den Grundbedürfnissen eines jeden Haushalts. Können die Kosten für Strom und Wärme nicht beglichen werden, droht eine Netzsperre und die sogenannte Energiearmut. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf unterstützt daher nun zunächst 100 Haushalte in Marburg dabei, ihren Energieverbrauch und damit auch die Kosten für Strom und Wärme zu senken.

Die steigenden Energiekosten gehen auf mehrere Ursachen zurück: Einerseits die steigenden Kosten für Rohstoffe an den Weltmärkten und den zunehmende Ausbau der Erneuerbaren Energien, anderseits die mangelnde Energieeffizienz und zunehmender Energieverbrauch in den Haushalten.

Landrätin Kirsten Fründt steht ausdrücklich hinter den Zielen des Landkreises zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Sie merkt jedoch auch kritisch an: „Wir dürfen in unseren Bemühungen um eine nachhaltige Energieversorgung nicht diejenigen Menschen vergessen, die an der Grenze des Existenzminimums leben. Die Herausforderung wird es daher auch in Zukunft sein, wie wir die Energiewende sozial gerecht gestalten können.“

Das KreisJobCenter (KJC) und der Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energie des Landkreises Marburg-Biedenkopf organisieren jetzt für 100 Haushalte – zunächst in Marburg – eine für die Beratenen kostenlose vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen. Dabei können die Mieterinnen und Mieter mehr über Nutzerverhalten und Einsparpotenziale in ihrer Wohnung erfahren. Zusätzlich stellt der Landkreis Energiesparpakete bereit, mit denen das Energiesparen noch leichter fällt. Darin finden die Beratenen zum Beispiel LED-Lampen, deren Verbrauch deutlich geringer ist als bei herkömmlichen Leuchtmitteln.

„Wir haben hier gemeinsam eine wichtige Aktion auf den Weg gebracht, welche die sinnvolle Beratung unmittelbar mit einem praktischen Nutzen nachhaltig für die beratenen Haushalte verknüpft“, freut sich auch der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow über die enge Verzahnung verschiedener Fachabteilungen der Kreisverwaltung um auch einkommensschwache Haushalte auf dem Weg zur Energiewende nicht abzuhängen und ihnen gleichzeitig wirksames Einsparpotenzial zu zeigen.

100 einkommensschwache Haushalte in Marburg mit hohen Energierechnungen werden nun vom KreisJobCenter angeschrieben und auf die Aktion hingewiesen. „Wir können hier Synergieeffekte nutzen, da das KreisJobCenter einen Überblick hat, wo Energiekosten sehr hoch sind und eine Beratung sinnvoll sein könnte“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete. Die Aktion solle im kommenden Jahr auch auf andere Kommunen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ausgeweitet werden.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale steht natürlich jedem Haushalt in Hessen zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder telefonisch unter der Nummer 0800 – 809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz) erhältlich.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf stellt auch Energiesparpakete bereit, mit denen das Energiesparen noch leichter fällt. Darin finden die Beratenen zum Beispiel LED-Lampen, deren Verbrauch deutlich geringer ist als bei herkömmlichen Leuchtmitteln.   (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf stellt auch Energiesparpakete bereit, mit denen das Energiesparen noch leichter fällt. Darin finden die Beratenen zum Beispiel LED-Lampen, deren Verbrauch deutlich geringer ist als bei herkömmlichen Leuchtmitteln.
 
(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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