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Hessischer Staatssekretär Jo Dreiseitel zu Besuch im Büro für Integration in Stadtallendorf – Lob für die WIR-Koordination / Kreis will Impulse für Miteinanderkultur setzen

(Pressemitteilung 370/2015 vom 25.09.2015)

Marburg-Biedenkopf – Der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration, Jo Dreiseitel, war im Stadtallendorfer Büro für Integration des Landkreises Marburg-Biedenkopf zu Gast. Dabei hat der Bevollmächtigte für Antidiskriminierung sich im Gespräch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow davon überzeugen können, dass das Thema Integration im Landkreis Marburg-Biedenkopf ernst genommen und aktiv gestaltet wird.

Ursprünglich wollte der Staatssekretär in der Stadtallendorf einen Einblick in ein Projekt des Hessischen Landesprogramms „WIR“ (Wegweisende Integrationsansätze Realisieren) mit dem Kreisfeuerwehrverband Marburg-Biedenkopf gewinnen. Da die Einsatzkräfte der Feuerwehr jedoch zu diesem Zeitpunkt noch in der Stadtallendorfer Notunterkunft für Flüchtlinge im Einsatz waren, nutzte der Grünen-Politiker seinen Besuch in Stadtallendorf für einen aktuellen Austausch mit Vertretern des Landkreises.

Zusammen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten, dem Leiter der Stabsstelle Integration, Claus Schäfer, sowie der WIR-Koordinatorin Franziska Engelhardt diskutierte Dreiseitel die gegenwärtigen integrationspolitischen Herausforderungen.

„Gerade durch die alltäglichen Begegnungen auf dem Spielplatz, im Arbeitsleben oder im Sportverein können wir immer wieder erleben, wie viele Gemeinsamkeiten auch in der Vielfalt stecken“, schilderte Marian Zachow. Es gehe vor allem darum, Impulse für eine lebendige Miteinanderkultur zu setzen. Dazu gehörten im Zusammenhang der Asylzuwanderung die Nutzung von Wohnraum im gesamten Landkreis, das Angebot von Sprachkursen und innovative Programme des kulturellen Austausches und der Integration in den Arbeitsmarkt. Die konzeptionelle wie auch projektbezogene Arbeit der WIR-Koordination stelle vor diesem Hintergrund nicht nur eine deutliche Bereicherung, sondern auch eine notwendige Unterstützung dar, betonte der Erste Kreisbeigeordnete.

Staatssekretär Jo Dreiseitel lobte besonders das Engagement der WIR-Koordinatorin Franziska Engelhardt, die den Landkreis aktiv bei der Einwerbung von Projektmitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt hat. Das Landesprogramm WIR biete eine wichtige Grundlage für die notwendige Anerkennung der sprachlichen, religiösen und kulturellen Vielfalt. Voraussetzung sei eine gute und wechselseitige Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Kommunen. „Nur in einer gemeinsamen Anstrengung aller Ebenen werden wir die Herausforderungen, die sich auch durch die aktuell hohe Zahl der Zuwanderung nach Hessen ergeben, meistern. Davon bin ich zutiefst überzeugt“, sagte Dreiseitel abschließend.

Beim Besuch der Projektleiterin des WIR-Programms Wiebke Schindel (li.) sowie des Staatssekretärs und Bevollmächtigten für Integration und Antidiskriminierung Jo Dreiseitel (2.v.l.) stellten Franziska Engelhardt, Claus Schäfer und Marian Zachow (v.r.) Ergebnisse aus der Fortbildung zum Thema „Umgang mit Diskriminierung“ vor. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Beim Besuch der Projektleiterin des WIR-Programms Wiebke Schindel (li.) sowie des Staatssekretärs und Bevollmächtigten für Integration und Antidiskriminierung Jo Dreiseitel (2.v.l.) stellten Franziska Engelhardt, Claus Schäfer und Marian Zachow (v.r.) Ergebnisse aus der Fortbildung zum Thema „Umgang mit Diskriminierung“ vor.

(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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