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Gemeinsame Pressemitteilung der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf: Radtour für Organspende: Mit der Hoffnung auf ein zweites Leben – Etwa 100 Radler/-innen warben am Samstag für das Thema Organspende

(Pressemitteilung 356/2016 vom 09.09.2016)

Marburg-Biedenkopf/Marburg – Tolles Wetter, beste Stimmung und ein ganz wichtiges Thema: Bereits zum dritten Mal fand am vergangenen Samstag die „Radtour für Organspende“ statt. Gut hundert Teilnehmende traten in die Pedale, informierten und demonstrierten zugleich, dass man nach einer Organspende wieder fit und aktiv sein kann.

Informieren konnte man sich an vier Stationen entlang der Strecke zwischen Marburg-Cappel und Kirchhain zu den Themen Organspende, Transplantation und Dialyse. Anhand vielfältiger Informationsmaterialien aber auch und vor allem bei einem direkten Gespräch mit Betroffenen sowie Expertinnen und Experten. Organisiert vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Universitätsstadt Marburg und dem Förderverein Organspende Marburg e.V., waren dabei Transplantierte und Dialysepatienten, Freunde und Angehörige, Ärzte und Pflegepersonal zusammen unterwegs.

„Organspende ist für viele Patienten ein wahrer Segen“, betonte Hans-Dieter Oberländer vom Förderverein bei einem Zwischenstopp auf dem Marburger Marktplatz die Notwendigkeit von Transplantationen. Dem pflichteten Landrätin Kirsten Fründt und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, beide Schirmherren der Radtour, bei. Für viele ermögliche der Eingriff „ein zweites Leben“, so Fründt. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies verwies darauf, dass in Deutschland in jedem Jahr Menschen in einer fünfstelligen Zahlsterben, weil sie vergeblich auf ein Spenderorgan warten.

Allein auf der Organspende-Warteliste des Universitätsklinikums Gießen und Marburg stehen derzeit 120 Menschen. Viele von ihnen hoffen bereits seit Jahren auf ein Spenderorgan. Dementsprechend sollte die Aktion einmal mehr darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, im Fall der Fälle als Spenderin oder Spender zur Verfügung zu stehen. Bis zu sieben Leben kann ein Mensch retten, der sich zu einer Organspende entschieden hat. Drei seien es im Durchschnitt, so Ärztin Claudia Dielmann-Ackermann vom Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Informationen zum Thema und auch Organspendeausweise zum Ausdrucken bietet die Themenseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.organspende-info.de

Landrätin Kirsten Fründt verschaffte sich auf dem Marburger Marktplatz Gehör, um auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen.

Landrätin Kirsten Fründt verschaffte sich auf dem Marburger Marktplatz Gehör, um auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen.

Etwa 100 Radler warben auf der Tour nach Kirchhain am Samstag für das Thema Organspende.

Etwa 100 Radler warben auf der Tour nach Kirchhain am Samstag für das Thema Organspende.

Fotos: Landkreis/Nadja Schwarzwäller

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