Link auf das Hauptmenü Link auf die Untermenüpunkte Link auf Inhaltsbereich
Schnelles Internet an Schulen des Landkreises wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit – Multi-Media-Inhalte sind über herkömmliche Netze im Unterricht nicht verwendbar
(Pressemitteilung Nr. 350/2012 vom 13.09.2012)
Marburg-Biedenkopf – Bei einem Termin in der Mittelpunktschule in Wohratal informierten sich Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern und Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann über die Bedeutung des schnellen Internets für Schulen. Zusammen mit Schulleiter Michael Vaupel wurde das Thema vor Ort besprochen und deutlich gemacht, dass hier dringend Verbesserungen notwendig sind.

„Die Initiative für schnelles Internet durch den Landkreis in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden kommt nicht von ungefähr. Wir benötigen für die Wirtschaft und die Privathaushalte schnelle, zeitgemäße Internetverbindungen. Das stellt niemand in Frage. Ausgeklammert wird aber scheinbar die Bedeutung des schnellen Internets für die Schulen im Landkreis, dabei sind schnelle Verbindungen doch gerade hier für die Zukunftsfähigkeit von größter Bedeutung“, betonte Dr. McGovern.

Genau das sieht auch Bürgermeister Hartmann so: „Die Mittelpunktschule in Halsdorf ist für unsere Gemeinde sehr wichtig und wir haben natürlich ein großes Interesse daran, dass die Schülerinnen und Schüler dort zeitgemäße Bedingungen vorfinden. Auch die Gemeinde Wohratal steht deshalb ganz klar hinter der gemeinsamen Breitbandinitiative.“

Schulleiter Vaupel verwies darauf, dass mit der bisherigen Internet-Versorgung nur eine sehr eingeschränkte Nutzung möglich sei: “Langsame Netze machen die Verwendung von Multimedia-Inhalten im Unterricht nahezu unmöglich. Das führt auch zu Frustration bei Lehrern und Schülern. Selbst die Verwaltung der Netzwerke aus der Ferne ist unmöglich.“

Derzeit ist die Nutzung des Internets im Unterrichtsbereich laut Dr. McGovern an rund 35 Prozent der Schulstandorte des Landkreises nur sehr eingeschränkt möglich! Die Vorteile von schnellem Internet für die Schulen, da waren sich alle Beteiligten einig, liegen dagegen auf der Hand.

Durch eine Breitbandversorgung wird die Infrastruktur in Schulen enorm gestärkt. Effizienteres Arbeiten wird möglich. Das Motto hieße dann Multimedia statt Videokassette. Auch neue Ansätze wie etwa „Cloud Lösungen“ oder die sogenannte „Virtuelle Schultasche“ sind dann umsetzbar. Hinzu kommen als weitere Vorteile eine schnelle Kommunikation in alle Richtungen sowie eine relativ leichte Wartung der Netze und eine moderne Gebäudewartung hinzu. Schließlich zählen auch E-Mail-Nutzung und „Messaging“ statt Kopierer sowie Brief und Fax dazu.

In den nächsten Jahren werde ein Umbruch stattfinden. Als Beispiele wurden etwa digitale interaktive Schulbücher genannt, auch ein asynchrones Lernen mit Lernportalen und Unterrichts-Videocasts. Die nahtlose Verschmelzung aller Medien (Rundfunk, Fernsehen, Zeitschriften) werde auch den Unterrichtsbetrieb weiter verändern.

Alle Beteiligte waren sich dahingehend einig, dass es letztlich keine Alternative zum schnellen Internet geben wird und man möglichst rasch die Rahmenbedingungen verbessern sollte. Die gemeinsame Breitbandinitiative der Städte und Gemeinden mit dem Landkreis ist ein wichtiger Schritt, um das zu realisieren.

  Sie setzen sich gemeinsam für schnelles Internet an Schulen ein (v.l.n.r.): Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern, Bürgermeister Peter Hartmann, Schulleiter Michael Vaupel, Jörg Hoos (EDV-Systembetreuer) und Karl-Heinz Grau (Fachbereich Schule und Gebäudemanagment). Foto: Landkreis
Download Druckversion
Sie setzen sich gemeinsam für schnelles Internet an Schulen ein (v.l.n.r.): Erster Kreisbeigeordneter Dr. Karsten McGovern, Bürgermeister Peter Hartmann, Schulleiter Michael Vaupel, Jörg Hoos (EDV-Systembetreuer) und Karl-Heinz Grau (Fachbereich Schule und Gebäudemanagment).
Foto: Landkreis

 

[ schliessen ]