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Als das Hinterland preußisch wurde – Vortrag im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf

(Pressemitteilung 342/2017 vom 13.10.2017)

Marburg-Biedenkopf – „Großer Rückschlag und neue Perspektiven – Der Anschluss an Preußen und seine Bedeutung für die Entwicklung der Eisenbahnen im Hinterland“: Darüber wird Stefan Runzheimer, ehrenamtlicher Museumleiter in Gladenbach, am Freitag, 20. Oktober 2017, um 19:00 Uhr im Rahmen der Herbstabende im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf sprechen.

„Das Hessische Hinterland werde von nun an ein Preußisches Vorderland“, mit dieser Aussage des preußischen Zivilkommissar Freiherr von Platow am 4. Februar 1867 auf dem Marktplatz von Biedenkopf, weckten die neuen Machthaber bei der Hinterländer Bevölkerung sicher so manche Erwartung. Ohne Zweifel brachten die nächsten fast 80 Jahre unter preußischer Herrschaft der heimischen Bevölkerung, wie überall in Deutschland, einen bisher vollkommen undenkbaren Fortschritt. Doch ist dieser Fortschritt durch Preußen oder vielleicht doch eher trotz Preußen ermöglicht worden?

Dieser Frage will der Vortrag im Hinblick auf die Entwicklungen im heimischen Eisenbahnwesen auf den Grund gehen. Die Eisenbahnen bieten sich besonders für eine solche Untersuchung an, da die Eisenbahnpolitik bis 1920 Ländersache war.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 06461 92-4651 oder per E-Mail: hinterlandmuseum@marburg-biedenkopf.de .

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