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Deutsche und polnische Jugendlich erleben gemeinsam spannende Tage – Jugendaustausch des Kreises führte nach Kościerzyna in der Kaschubei

(Pressemitteilung 337/2016 vom 26.08.2016)

Marburg-Biedenkopf – Jugendliche aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf haben gemeinsam mit polnischen Jugendlichen in der polnische Partnerregion Kościerzyna spannende und erlebnisreiche Tage erlebt. Organisiert wurde der Jugendaustausch vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Kreises.

Acht Jugendliche und zwei Betreuer hatten sich auf den Weg nach Kościerzyna und in die Kaschubei gemacht. Nur knapp 60 Kilometer von Danzig entfernt waren sie auch von der malerischen Landschaft mit den vielen Seen und den entsprechenden Freizeitmöglichkeiten begeistert. Am Ende der Fahrt waren sich deutsche und polnische Jugendliche einig: Die gemeinsamen Spiele zum Kennenlernen und zur Sprachanimation, die Arbeit in den Workshops, die Ausflüge nach Danzig und zur Halbinsel Hel und die gemeinsame Zeit miteinander waren die Glanzlichter des Jugendaustauschs.

Die Jugendlichen aus Marburg-Biedenkopf trafen in Polen auf eine Gruppe von 14 Jugendlichen aus Kościerzyna, der Partnerregion des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Anfängliche Berührungsängste wurden spielerisch umgangen, so dass sich schnell Kontakte zwischen den Jugendlichen anbahnten. Spielerisch lernten sie erste polnische beziehungsweise deutsche Worte sprechen und erfuhren Neuigkeiten aus dem Alltagsleben des jeweilig anderen Landes.

Aber auch die Geschichte und Kultur des polnischen Nachbarlandes kamen nicht zu kurz. In einem Freilichtmuseum haben die Jugendlichen gemeinsam erfahren, wie das Leben und der Alltag in früheren Jahrhunderten in der Kaschubei waren. In einem alten Schulgebäude erfuhren sie etwas über frühere Unterrichtsmethoden und konnten sich darin üben, mit einer Gänsefeder zu schreiben.

Eine weitere Herausforderung stellte das umgedrehte Haus im Kaschubischen „Zentrum für Bildung und regionale Förderung“ dar. Wenn Stühle und Tische an der Decke hängen und der Boden keine ebene Fläche mehr ist, braucht es einen stabilen Orientierungssinn. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen viel über die kaschubische Geschichte und die Zeit des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Ein Höhepunkt der Fahrt war schließlich der Ausflug nach Danzig und der Besuch der Halbinsel Hel, auf der bei warmem Sommerwetter sogar noch etwas Zeit für einen ausgedehnten Strandspaziergang blieb.

Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten standen aber auch gemeinsame Spiele und Workshops auf dem Programm. Deutsche und polnische Zungenbrecher wurden in Kleingruppen geübt und während eines Workshops lernte die Gruppe, wie einfach es ist, Seife herzustellen. Am letzten Abend schließlich klang die Fahrt bei einem großen Lagerfeuer mit „Würstchen am Spieß“ und viel Musik aus.

Die Fahrt wurde vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, Fachbereich Familie, Jugend und Soziales (Fachdienst Jugendförderung) organisiert und veranstaltet. Sie wurde durch Mittel des deutsch-polnischen Jugendwerkes (DPJW) gefördert.

Gruppenbild auf dem Aussichtsturm in Wdzydze mit Blick auf die kaschubische Seenlandschaft.

Gruppenbild auf dem Aussichtsturm in Wdzydze mit Blick auf die kaschubische Seenlandschaft.

Die deutschen Jugendlichen im Gespräch mit Michael Majewski (2. V. re.), Bürgermeister von Kościerzyna.

Die deutschen Jugendlichen im Gespräch mit Michael Majewski (2. V. re.), Bürgermeister von Kościerzyna.

Gruppenbild vor dem umgedrehten Haus im Zentrum für Bildung und regionale Förderung in Szymbark.

Gruppenbild vor dem umgedrehten Haus im Zentrum für Bildung und regionale Förderung in Szymbark.

(Fotos: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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