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Kreiselternbeirat will Ansprechpartner für die Eltern(-beiräte) sein und Anregungen, Fragen und Probleme als „Sprachrohr der Eltern“ an Landkreis und Schulamt weitergeben – Konferenz zum Thema „Neue Medien“ am 15.11.2014

(Pressemitteilung 337/2014 vom 25.09.2014)

Marburg-Biedenkopf – „Der Kreiselternbeirat ist für uns ein wichtiger Ansprechpartner, zu dem wir einen guten Kontakt pflegen. Hinweise und Anregungen aus dem Kreiselternbeirat nehmen wir immer gerne auf“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow in einem Pressegespräch in der Kreisverwaltung.

Der Landkreis ist Schulträger! Faktisch bedeutet das, dass er für die Schulgebäude im Landkreis (ohne Marburg) zuständig ist, außerdem für die Schulhausmeister, die Reinigungskräfte und für die Schulsekretärinnen. Deswegen ist es gut, dass der Kreiselternbeirat sowohl mit der Kreisverwaltung als auch mit dem Staatlichen Schulamt im regelmäßigen Gespräch ist. Das beim Land angesiedelte Staatliche Schulamt hat die Zuständigkeit unter anderem für die Lehrpläne und die Lehrerschaft.

Im Januar 2014 hat sich der neue Kreiselternbeirat (KEB) des Landkreises Marburg-Biedenkopf konstituiert. Insgesamt hat der derzeit amtierende KEB 14 Mitglieder. Als Vorsitzende wurden Monika Kruse und Ruth Kase gewählt. Unterstützt werden sie vom erweiterten Vorstand: Karolin Lölkes (Kassenwartin) sowie den Beisitzern Monika Deichmann, Mounia Kiefer und Thorsten Gröb. Der KEB tagt alle vier bis sechs Wochen gemeinsam mit Vertretern des Landkreises und dem Staatlichen Schulamt. Zu den Sitzungen werden stets auch die stellvertretenden Mitglieder sowie je nach Thema sachkundige Gäste geladen.

Die Mitglieder des KEB und ihre Stellvertreter vertreten die Interessen der Eltern der verschiedenen Schulformen: Grund-, Haupt-, Real-, Förder- und berufliche Schule, schulformbezogene (kooperative) und schulformübergreifende (integrierte) Gesamtschule sowie Ersatzschule (Schulen in privater Trägerschaft). Er hat eine Amtszeit von zwei Jahren.

„Der gesetzliche Auftrag des KEB ist die regionale Beratung und Förderung schulischer Angelegenheiten, insbesondere der Eltern und Schulelternbeiräte. Dabei hat der KEB die Schulentwicklung im gesamten Landkreis zu berücksichtigen, damit keiner Schule Nachteile entstehen. Neben den Schulelternbeiräten vor Ort und dem Landeselternbeirat auf Landesebene vertritt der KEB also die Interessen der Eltern auf Kreisebene“, erläuterte Monika Kruse. Um seinem Auftrag nachzukommen sieht der amtierende KEB-Vorstand zwei Aspekte als besonders wichtig an: Zum einen Ansprechpartner für die Eltern(-beiräte) zu sein und ihre Anregungen, Fragen und Probleme als „Sprachrohr der Eltern“ an Landkreis und Schulamt weiterzugeben und zu diskutieren, um nach Möglichkeit zu einvernehmlichen und für alle tragbaren Lösungen zu gelangen. Darüber hinaus steht der KEB in beständigem Austausch mit dem Landeselternbeirat Hessen.

Der KEB begrüßt es daher ausdrücklich und möchte herzlich dazu auffordern, dass Eltern bzw. Schulelternbeiräte den Kontakt zum KEB suchen und ihre Anliegen vortragen. Weiterhin legen Monika Kruse und Ruth Kase Wert darauf, in einem offenen und konstruktiven Austausch mit den Vertretern des Landkreises und dem Schulamt zu stehen um eine gute Basis für die Zusammenarbeit sicherzustellen.

Für den 15.11.2014 plant der KEB in Kooperation mit dem Landkreis eine Konferenz mit allen Schulelternbeiräten und Interessierten Eltern zum Thema „Neue Medien an Schulen“ mit dem Schwerpunkt Handynutzung und Nutzung von Sozialen Netzwerken. Neben einem Impulsreferat sollen die Ergebnisse einer gemeinsamen Umfrage des Kreises und des KEB an den Landkreisschulen zur Nutzung von Smartphones vorgestellt werden. Darüber hinaus soll Raum für Diskussionen gegeben werden.

In der Kreisverwaltung informierte der Kreiselternbeirat über seine Arbeit (v.l.n.r.), sitzend: Ruth Kase, Monika Kruse, Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow, Mounia Kiefer und stehend: Monika Deichmann, Tanja Pfeifer (Kreisverwaltung) sowie Karolin Lölkes. Foto: Landkreis

In der Kreisverwaltung informierte der Kreiselternbeirat über seine Arbeit (v.l.n.r.), sitzend: Ruth Kase, Monika Kruse, Erster Kreisbeigeordneter Marian Zachow, Mounia Kiefer und stehend: Monika Deichmann, Tanja Pfeifer (Kreisverwaltung) sowie Karolin Lölkes.
 
Foto: Landkreis

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