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Gesundheitsamt des Landkreises hilft dem Regierungspräsidium Gießen bei der Organisation der ärztlichen Erstuntersuchung von Flüchtlingen – Honorarärzte für den September gesuchtGesundheitsamt des Landkreises hilft dem Regierungspräsidium Gießen bei der Organisation der ärztlichen Erstuntersuchung von Flüchtlingen – Honorarärzte für den September gesucht

(Pressemitteilung 322/2015 vom 27.08.2015)

Marburg-Biedenkopf – „Wir haben gegenüber dem Regierungspräsidium Gießen zugesagt, dass unser Gesundheitsamt für einen befristeten Zeitraum bei der ärztlichen Erstuntersuchung Unterstützung anbieten kann. Wir gehen dabei als Zielgröße von circa 1.000 Untersuchungen im Zeitraum zwischen dem 2.9. und 23.09.2015 aus“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Das Gesundheitsamt hilft dabei, einen entsprechenden Rückstau an Untersuchungen abzuarbeiten.

Nahe des Flüchtlingscamps ist in den Räumen des DRK in Marburg-Cappel ein entsprechender Untersuchungsort gefunden worden. Gleichzeitig geht man davon aus, über das Diakonie-Krankenhaus Wehrda in dieser Zeit rund 240 bis 300 Röntgen-Untersuchungen pro Woche durchführen zu können.

Ärzte und Krankenhäuser werden zurzeit entsprechend darüber informiert! Für diese Aufgabe sucht das Gesundheitsamt für den Zeitraum vom 2.9. bis 23.9. 2015 Honorarärzte mit klinischer Erfahrung, vorzugsweise in den Gebieten Allgemeinmedizin / Innere Medizin oder Kinderheilkunde, die bereit sind, tageweise (mindestens vier Stunden pro Tag) die ärztliche Erstuntersuchung mit dem Schwerpunkt Anamnese, klinische Untersuchung und gegebenenfalls weiterführender Maßnahmen in Marburg-Cappel durchzuführen. Die fachliche Einweisung sowie die organisatorische Unterstützung (Arzthelferin, Dokumentationskraft) sind gewährleistet. Interessierte können sich beim Gesundheitsamt des Landkreises per E-Mail melden ( gsa-aktion@marburg-biedenkopf.de ).

Wie Dr. Birgit Wollenberg, Leiterin des Gesundheitsamtes, verdeutlichte, müsse man aus ihrer Sicht in dieser Situation dringend helfen, um nicht nur von einer Willkommenskultur zu sprechen, sondern auch konkrete Hilfe zu leisten.

Das sieht auch Landrätin Fründt so, die ebenfalls voll hinter dieser Maßnahme steht, vor allem um den Geflüchteten zu helfen.

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