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Herbstbelebung lässt Arbeitslosenzahlen sinken – Monatsbilanz des KreisJobCenters: 189 Arbeitslose weniger als Vormonat

(Pressemitteilung 315/2017 vom 29.09.2017)

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Menschen, die das KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf betreut (Rechtskreis SGB II) ist in diesem Monat gesunken. Das KreisJobCenter (KJC) weist in seiner aktuellen Statistik 2.919 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 189 Personen oder 6,1 Prozent weniger als noch in Vormonat.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Marburg-Biedenkopf um 30 Personen oder 1,0 Prozent zurückgegangen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt bei 2,2 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote bei 2,3 Prozent.

„Mit der Herbstbelebung sowie dem Ende der Sommerferien ist die Arbeitslosigkeit im September wieder zurückgegangen. Viele Schulabgänger haben zum September mit einer Ausbildung begonnen. Das ist der richtige Einstieg ins Berufsleben. Am Arbeitsmarkt kommt es auf eine gute Qualifikation an. Wer keinen passenden Berufsabschluss hat, findet deutlich schwerer eine Arbeit. Für uns hat daher auch die Qualifizierung von Arbeitslosen Priorität“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Sozialdezernent Marian Zachow.

„Ein weiterer Grund für die positive Entwicklung der Arbeitslosenzahl ist, dass die weiterhin steigende Zahl der anerkannten Flüchtlinge im SGB II sich bislang nicht stärker in der Arbeitslosenstatistik niedergeschlagen hat. Viele der Asylbewerber nehmen derzeit an Sprach- sowie Integrationskursen teil. Sie werden zwar vom KreisJobCenter betreut, zunächst jedoch nicht als Arbeitslose eingestuft. Zähle man sie und andere Teilnehmer beruflicher Aus- und Fortbildungsmaßnahmen hinzu, läge die Zahl der Arbeitslosen im September deutlich höher“, betonte Zachow weiter.

Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 92 (minus 1,3 Prozent) auf insgesamt 6.975 zurück. Verglichen mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen deutlichen Anstieg um 611 oder 9,6 Prozent.

Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 89 oder 1,0 Prozent auf 9.123 Personen zu registrieren. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 11,0 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Anstieg um 901 Personen.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 12. September 2017 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat September wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben. Insgesamt befanden sich zum Stichtag im September 1.577 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

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