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Telefonstörung im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist behoben – Notrufnummern 112 und 110 sind wieder erreichbar

(Pressemitteilung 311/2014 vom 03.09.2014)

Marburg-Biedenkopf – Nach einer Störung im Telefonnetz sind die Notrufe 110 und 112 im Landkreis Marburg-Biedenkopf wieder erreichbar. Nach Informationen der Telekom wurde die Störung behoben. Über die Ursache der Störung ist dem Landkreis Marburg-Biedenkopf nichts bekannt.

Seit etwa 12:00 Uhr mittags war das Telefonnetz im Landkreis Marburg-Biedenkopf für mehr als vier Stunden beeinträchtigt. Davon betroffen waren auch die Notrufnummern 110 und 112: Die Rettungsleitstelle und auch die Polizei waren für rund 100.000 Haushalte im Landkreis Marburg-Biedenkopf über Notruf nicht zu erreichen.

Um in Notfällen betroffenen Menschen trotzdem eine Möglichkeit zu geben, Hilfe zu holen, wurden alle 169 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis alarmiert, um an den Feuerwehrhäusern Anlaufstellen für Hilfesuchende einzurichten und Notrufe dann per Funk an die Rettungsleitstelle weitergeben zu können. Zwischenzeitlich hatte die Telekom einen Teil der Notrufleitungen auch zur Rettungsleitstelle in Gießen umgeleitet.

Gleichzeitig wurde die Bevölkerung per Internet, durch den Rundfunk und die örtlichen Medien sowie teilweise auch mit Lautsprecherdurchsagen über die Situation und die Möglichkeit, Hilfe zu holen, informiert.

Im Landratsamt trat der Krisenstab des Kreises zusammen und auch dienstfreie Mitarbeiter der Rettungsleitstelle wurden alarmiert, um die Maßnahmen zu koordinieren. Zur Kommunikation mit anderen Dienststellen kamen Mobiltelefone und auch ein Satellitentelefon zu Einsatz.

„An einem Notruf kann ein Menschenleben hängen. Deshalb haben wir hier mit hohem Aufwand schnell eine Alternativmöglichkeit schaffen müssen. Das hat sehr gut funktioniert“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Sie dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krisenstabes und der Leitstelle für den hochprofessionellen Einsatz. Zudem habe sich gezeigt, dass in einer solchen Situation die Freiwilligen Feuerwehren mit Standorten in nahezu jedem Orts- und Stadtteil unverzichtbar seien, um schnelle Hilfe zu gewährleisten. „Ich danke auch den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für ihren Einsatz in Situation“, betonte die Landrätin.

Nachdem die Telekom mitgeteilt hatte, dass die Störung behoben sei, wurden zur Sicherheit die Notrufleitungen aus allen Kommunen noch einmal getestet. Danach kann der Notruf wieder von überall gewählt werden.

Der Krisenstab des Landkreises Marburg-Biedenkopf koordinierte gemeinsam mit der Rettungsleitstelle die Maßnahmen, um den Aufall der Notrufleitungen zu überbrücken.

Der Krisenstab des Landkreises Marburg-Biedenkopf koordinierte gemeinsam mit der Rettungsleitstelle die Maßnahmen, um den Aufall der Notrufleitungen zu überbrücken.

Mit dem Satellitentelefon der Informations- und Kommunikationsgruppe des Katastrophenschutzes wurde kurzfristig ein zusätzliche Kommunikationskanal geschaffen.

Mit dem Satellitentelefon der Informations- und Kommunikationsgruppe des Katastrophenschutzes wurde kurzfristig ein zusätzliche Kommunikationskanal geschaffen. 

(Fotos: Landkreis)

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