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Kreis bringt „Masterplan 100 % Klimaschutz“ auf den Weg – Auftaktveranstaltung am 20. August im Landratsamt
(Pressemitteilung Nr. 306/2012 vom 13.08.2012)
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat sich schon 2007 das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 unabhängig von atomaren und fossilen Brennstoffen zu werden. Seit Ende 2011 liegt das Klimaschutzkonzept vor, das Wege aufzeigt, wie dieses Ziel im Strom und Wärmebereich erreichet werden kann. Nun kann der „Masterplan 100 % Klimaschutz“ auf diesem Klimaschutzkonzept aufbauen und noch darüber hinaus gehen: Bis zum Jahr 2050 sollen 90 bis 95 Prozent der Treibhausgase und 50 Prozent der Energie eingespart werden.

Die Bundesregierung hat neunzehn Kommunen bundesweit in einem Modellprojekt mit einer sehr guten finanziellen Förderung über vier Jahre ausgestattet, um Vorschläge und Umsetzungsstrategien zur Erreichung dieser Ziele zu erarbeiten. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist neben den Landkreisen Steinfurt und Osnabrück in der glücklichen Lage, von diesem Förderprogramm profitieren zu können. Neben Strom und Wärme, die schon im Klimaschutzkonzept beleucht wurden, werden jetzt auch der Verkehr, die Forst- und Landwirtschaft, die Stoffströme im Landkreis und Lebensstilfragen zu betrachten sein. Auch das Aufzeigen und die Erschließung der Effizienzpotenziale im Gewerbe- und Industriebereich stellt eine der Herausforderungen des Masterplans dar.

Wir laden Sie herzlich für Montag, 20. August 2012, um 18:00 Uhr zur Auftaktveranstaltung „Masterplan 100 % Klimaschutz“ in das Tagungsgebäude des Landratsamtes in Marburg (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel), zur Berichterstattung ein.


Programm:
1.  Begrüßung, Landrat Robert Fischbach
2.  „100 % Klimaschutz – utopisch oder machbar?“, Dr. Hans- Joachim Ziesing vom Ecologic Institute Berlin
3. „Was ist drin im Masterplan für den Landkreis Marburg Biedenkopf?“, Lioba Kucharczak, deENet e.V.
4. Kurzvorstellung des Masterplanmanagers, Stefan Franke und der Klimaschutzmanagerin, Sonja Minke
5.  „Klimaschutz und Großunternehmen – passt das zusammen?“, Guido Vollmari, Ferrero Deutschland GmbH
6. Fragerunde, Moderation Dr. Peter Moser, idE-Institut Kassel

Anschließend besteht bei einem kleinen Imbiss noch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
 

 

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