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Gemeinsame Pressemitteilung: Kreis und Stadt festigen Zusammenarbeit – Unterstützung für junge Menschen bei der schulischen, beruflichen und sozialen Integration

(Pressemitteilung 293/2016 vom 18.07.2016)

Marburg-Biedenkopf – Landrätin Kirsten Fründt und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies haben mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Universitätsstadt bei der Jugendberufshilfe bestärkt.

Bereits seit mehreren Jahren arbeiten der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Universitätsstadt Marburg im Bereich Übergang Schule-Beruf eng zusammen. Hier halten beide Kommunen im Bereich der Jugendberufshilfe verschiedene Angebote vor, die jeweils eigenständig, regionalbezogen oder gemeinsam durchgeführt werden.

„Wir wollen mit unseren Angeboten noch umfangreicher und intensiver dazu beitragen, dass möglichst alle jungen Menschen entsprechend ihrer Neigungen, Fähigkeiten und Talente einen passenden Platz in der Berufs- und Arbeitswelt finden“, erklärten Landrätin Fründt und Oberbürgermeister Dr. Spies.

„Um möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene erfolgreich zu unterstützen, ist eine kontinuierliche, konstruktive und langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit wichtig. Nur so können gewachsene Strukturen stabilisiert und intensiviert und strategische Arbeitsbereiche ausgebaut werden“, betonte die Landrätin.

„Die Zusammenarbeit eröffnet uns auch die Möglichkeit, uns gemeinsam oder in abgestimmter Form auf Projekte zu bewerben, die aus Bundes-, Landes- oder aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Uns ist wichtig, dass Projekte, die wir in die Region holen, im Vorfeld aufeinander abgestimmt sind, um so bestehende Angebote sinnvoll zu ergänzen“, erklärte Dr. Spies.

Die Angebote richten sich zum einen an Jugendliche und junge Menschen, deren Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt gefährdet ist. In erster Linie sind es junge Menschen, die zum Ausgleich ihrer sozialen Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf sozialpädagogische Unterstützung angewiesen sind. Zum anderen gibt es auch Netzwerke und Arbeitskreise, die Fachkräfte und Akteure des Ausbildungs- und Beschäftigungsmarktes ansprechen und miteinander verbinden.

Aktuell bezieht sich die Kooperation auf das Bundesprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier –JUSTiQ (www.jugend-staerken.de/programme/jugend-staerken-im-quartier.html), das hessische Förderprogramm „Optimierung lokaler Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf“ – OloV (www.olov-hessen.de) sowie auf den strategischen Arbeitsbereich „Regionales Übergangsmanagement“ – RÜM (www.ruem-marburg-biedenkopf.de).

Hintergrund: Förderprogramme:

„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ ist ein Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums, des Bundesumweltministeriums und des Europäischen Sozialfonds sowie kommunaler Eigenmittel.

„Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf“ ist ein Förderprogramm der Hessischen Landesregierung und des Europäischen Sozialfonds.

„Regionales Übergangsmanagement“ ist entstanden aus dem Förderprogramm „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und wird mittlerweile vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und von der Universitätsstadt Marburg mit jeweils eigenen Mitteln weitergeführt.

Landrätin Kirsten Fründt (re.) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (li.) haben mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Universitätsstadt bei der Jugendberufshilfe weiter bestärkt. Darüber freuten sich (2. Reihe v. l.): Erhard Zentner (Jugendberufshilfe, Stadt Marburg), Evelyne Rößer (Regionale OloV-Koordinatorin, Landkreis Marburg-Biedenkopf) sowie Stephan Landmann (Fachdienstleiter Jugendförderung, Landkreis Marburg-Biedenkopf). (Foto: Tina Eppler, Stadt Marburg)

Landrätin Kirsten Fründt (re.) und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (li.) haben mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Universitätsstadt bei der Jugendberufshilfe weiter bestärkt. Darüber freuten sich (2. Reihe v. l.): Erhard Zentner (Jugendberufshilfe, Stadt Marburg), Evelyne Rößer (Regionale OloV-Koordinatorin, Landkreis Marburg-Biedenkopf) sowie Stephan Landmann (Fachdienstleiter Jugendförderung, Landkreis Marburg-Biedenkopf).

(Foto: Tina Eppler, Stadt Marburg)

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