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Schulkinder aus der Region Fukushima besuchen das Schloss in Biedenkopf – Großes Interesse am Schloss und am Grenzgang
(Pressemitteilung Nr. 285/2012 vom 28.07.2012)
Marburg-Biedenkopf – Die 18 Schulkinder und ihre erwachsenen Betreuer aus der Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima sind für über zwei Wochen zu Gast im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Am Samstagvormittag wurde für sie speziell eine Führung durch das kreiseigene Schloss in Biedenkopf organisiert.

Nicht nur das Alter der Anlage und der imposante Bergfried aus dem 14. Jahrhundert fanden großes Interesse bei den Japanern, sondern auch die Ausstellungen im Museum. Besonderes Interesse fand der Grenzgangsraum, in dem der Grenzgang der Gruppe ausführlich erläutert wurde. Die Informationen zu dem im nächsten Monat in Biedenkopf anstehenden Grenzgangsfest waren für die japanischen Gäste sehr interessant.

Die in Marburg lebende Frau Yasuko Tsuruki übersetzte aus dem Deutschen ins Japanische. Verena Vögl vom Fachbereich Familie, Jugend und Soziales des Kreises hat ein vielseitiges, umfangreiches und mit den japanischen Gästen abgestimmtes Programm organisiert und zusammen mit Teamern, die teils Japanisch sprechen, kümmert sie sich um die Gruppe während ihres Aufenthaltes im Landkreis.

Am Freitag besuchte die Gruppe in Frankfurt unter anderem das Senckenbergmuseum, was ebenfalls sehr beeindruckend für die Gruppe war.

Hintergrund:
Die Gruppe aus Japan ist auf Einladung des Kreises nach Deutschland gekommen. Die Schulkinder, die in Folge des Erdbebens, des Tsunamis und der Atomkatastrophe im März 2011 Schlimmes erlebt haben, sollen sich in Mittelhessen erholen. Vorausgegangen war eine Spendenaktion des Kreises, die den Besuch aus Japan ermöglicht hat.

Hinweis für Medienvertreter:
Wir bitten um Verständnis, dass die mediale Aufmerksamkeit auf ein für die Jugendlichen erträgliches Maß reduziert wird. Wir werden von uns aus über den einen oder anderen Termin berichten.

  Vor dem Palasgebäude im Schloss in Biedenkopf stellte sich die Gruppe mit Betreuern, Übersetzerin und Teamern für ein Erinnerungsfoto zusammen. Foto: Landkreis
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Vor dem Palasgebäude im Schloss in Biedenkopf stellte sich die Gruppe mit Betreuern, Übersetzerin und Teamern für ein Erinnerungsfoto zusammen. Foto: Landkreis

 

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