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Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Universitätsstadt Marburg: Marburgs Außenstadtteile wurden in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen – Vielfältige Chancen für die Entwicklung der Orte

(Pressemitteilung 285/2014 vom 15.08.2014)

Marburg – Mit dem neuen Verfahren des Landes im Dorferneuerungsprogramm, bei dem alle Stadt- bzw. Ortsteile einer Kommune in das Programm aufgenommen werden, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, diese nach vorne zu bringen. Neu ist im Jahr 2014, dass das Land mit der Universitätsstadt Marburg eine Sonderstatusstadt anerkennt, teilten Landrätin Kirsten Fründt und Oberbürgermeister Egon Vaupel gemeinsam mit. Am 14.8.2014 hatte das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz diese Entscheidung mitgeteilt.

„Mit dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen haben die teilnehmenden Orte immer eine große Chance, gestärkt und positiv verändert aus diesem mehrjährigen Programm herauszugehen“, sagte Landrätin Fründt.

„Für uns beinhaltet diese Anerkennung eine große Gelegenheit, die Außenstadtteile weiter aufzuwerten und insbesondere die Attraktivität als Wohnstandorte zu erhöhen. Auch die Verknüpfung der Stadtteile zur Kernstadt könnte dadurch noch weiter verbessert werden. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung des Landes“, betonte Oberbürgermeister Vaupel.

Für Marburg heißt das, dass die Außenstadtteile (ohne Kernstadt, Wehrda, Cappel, Ockershausen und Marbach) über zehn Jahre hinweg in den Genuss dieses Programms kommen. Insbesondere die Ortskerne stehen im Blickpunkt und werden meist mit gezielten Maßnahmen aufgewertet.

„Ich finde, dass gerade die Aufnahme sozialer und kultureller Projekte ganz erheblich zur Verbesserung des Miteinanders in den teilnehmenden Orten beiträgt sowie das ‚Wir-Gefühl’ und damit die Identifikation mit dem Wohnort erheblich stärkt“, führte Landrätin Fründt aus.

„Besonders wichtig ist mir das Ziel der nachhaltigen Entwicklung der Stadtteile. In zehn Jahren lässt sich einiges zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gestalten. Gerne sind wir hier Pilotkommune, um Erfahrungen zu sammeln, wie die Außenstadtteile einer Stadt mit oberzentraler Funktion sinnvoll gefördert werden können“, so Oberbürgermeister Vaupel.

Die fachliche Verfahrensteuerung für das Dorfentwicklungsprogramm liegt beim Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz des Landkreises. Grundlage für die Dorferneuerungsmaßnahmen ist ein zu erstellendes, gemeinsames Konzept für alle teilnehmenden Ortsteile. Gefördert werden Gebäudeinvestitionen, städtebauliche Maßnahmen wie etwa Neubauten oder auch Rückbau jeweils in den Ortskernen, Projekte aus den Bereichen Soziales und Kultur, Versorgungseinrichtungen des Grundversorgung, Beratung, Moderation und Projektentwicklung.

Der Bescheid wird offiziell vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Oktober überreicht.

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