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Landrätin Kirsten Fründt würdigt Arbeit heimischer Reservisten auf deutschem Soldatenfriedhof in Belgien – Arbeitseinsatz für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge/ "Wichtige Arbeit hält Erinnerung an Opfer von Krieg und Gewalt aufrecht!"

(Pressemitteilung 281/2014 vom 15.08.2014)

Marburg-Biedenkopf – Für ihren Arbeitseinsatz auf einem Soldatenfriedhof in Belgien hat Landrätin Kirsten Fründt Reservisten geehrt. Die Landrätin würdigte die Arbeit, die unter dem Dach des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) geleistet wurde, als wichtigen Beitrag, Erinnerung wach zu halten und zur Völkerverständigung beizutragen. „Die Arbeit an den Gedenkstätten ist sehr wichtig und zeugt von Respekt vor denjenigen, die auf den Schlachtfeldern Europas ihr Leben lassen mussten“, erklärte Kirsten Fründt. Dies gewinne in diesem Jahr, in dem an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert wird, besondere Bedeutung.

„Die Gedenkstätten sorgen dafür, dass die Erinnerung an die beiden Weltkriege auch für nachfolgende Generationen aufrecht erhalten und die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nicht vergessen werden“, betonte die Landrätin, die den Reservisten für ihren Einsatz dankte.

Die Soldaten gehören verschiedenen Reservistenkameradschaften im Landkreis Marburg-Biedenkopf an. Im Einsatz waren sie auf einem deutschen Soldatenfriedhof im belgischen Lommel. Fast 40.000 Gefallene aus dem Zweiten Weltkrieg und 542 Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Dieser Friedhof ist der größte deutsche Soldatenfriedhof des Zweiten Weltkrieges im westeuropäischen Ausland. Die 16 Hektar große Gedenkstätte, auf der rund 20.000 Kreuze an die Gefallenen erinnern, wird seit 1953 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge betreut.

Unter der Leitung von Oberst der Reserve Joachim Stickler waren Stabsunteroffizier der Reserve Günther Olemotz, Obermaat der Reserve Hans-Jürgen Kalkhorst, Leutnant der Reserve Wolfgang Martin, Hauptgefreiter der Reserve Steffen Becker und Oberfeldwebel der Reserve Manfred Dersch mehrere Tage in Belgien im Einsatz, um unter dem Motto des VDK „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ den Friedhof und die Grabkreuze zu pflegen.

Neben der Arbeit auf dem Friedhof stand auch die Beschäftigung mit der Kultur und der Geschichte des Nachbarlandes auf dem Programm.

Landrätin Kirsten Fründt und Hans-Jürgen Schäfer (Kreisgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, rechts) zeichneten (v. li.) Manfred Dersch, Hans-Jürgen Kalkhorst, Günter Olemotz und Joachim Stickler für ihren Arbeitseinsatz auf einem deutschen Soldatenfriedhof in Belgien aus. (Fotos: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

Landrätin Kirsten Fründt und Hans-Jürgen Schäfer (Kreisgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, rechts) zeichneten (v. li.) Manfred Dersch, Hans-Jürgen Kalkhorst, Günter Olemotz und Joachim Stickler für ihren Arbeitseinsatz auf einem deutschen Soldatenfriedhof in Belgien aus.

(Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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