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Autor rät Unternehmern: Querdenken und alles in Frage stellen – Gute Resonanz bei Impulsmesse NOWA Job in Marburg

(Pressemitteilung 280/2016 vom 12.07.2016)

Marburg-Biedenkopf – Großen Zuspruch fand die vom Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seiner Wirtschaftsförderung organisierte Impulsmesse „NOWA Job“ im Cineplex-Kino Marburg: Rund 450 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ließen sich dabei von „Querdenker“ Hermann Scherer dazu inspirieren, auch mal nach den Sternen zu greifen.

„Schon längst sind der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Stadt Marburg weit über das Mittelmaß hinausgehend aufgestellt“, begrüßte der erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow die Gäste. Umso wichtiger sei es jedoch, nicht stehenzubleiben sondern sich immer wieder neue Anregungen zu holen.

Bei der diesjährigen Veranstaltung, die unter dem Motto „Jenseits vom Mittelmaß“ stand, lud der Impulsgeber und Bestsellerautor Hermann Scherer die Besucherinnen und Besucher mit Charme und Humor dazu ein, „mehr Dinge in Frage zu stellen, die nicht in Frage zu stellen sind“. Er führte anschaulich in vielen praktischen Beispielen aus, wie wichtig es ist, sich auf Faktoren zu konzentrieren, die uns nach vorne bringen. Ein Mönch habe ihm gegenüber vor vielen Jahren einmal „Leistung als das Potential minus Störfaktoren“ definiert.

Um eindeutig festzustellen, wo verborgene Störfaktoren schlummern, hatte Scherer daher einen Tag lang alle sechs Minuten mit Hilfe einer Sanduhr notiert, was er gerade macht. Seine Auswertung ergab, dass er sich lediglich 17 Prozent des Tages ernsthaft mit Dingen befasst hatte, die ihn und sein Unternehmen definitiv weiterbrachten. 83 Prozent der Tätigkeiten dagegen seien lediglich, so Scherer, ganz nett für ihn selbst gewesen. Aus dieser Erkenntnis empfahl er dem Publikum die Konsequenz: „Fragen Sie sich öfter bei dem, was Sie gerade tun, ob Sie das weiterbringt.“

Als besonderen Hinweis für Unternehmen machte er darauf aufmerksam, dass zu häufig der Kundschaft Problemlösungen verkauft werden, sich aber zu selten die Frage gestellt wird, was für ein Problem hat der Kunde überhaupt. Dabei ist doch, laut Scherer, jedes erkannte Problem ein noch nicht gegründetes Unternehmen. So lud er die Gäste ein, raus zu gehen und mehr am als im Unternehmen zu arbeiten, „denn von innen sieht auch ein Hamsterrad aus wie eine Karriereleiter“.

Seine Empfehlungen lauten daher, ruhig mal nach den Sternen zu greifen, denn Visionen helfen uns klarer seinen Weg zu verfolgen und sich weniger durch die Umstände und den Alltag ablenken zu lassen. Dazu gehört es auch, regelmäßig einen Querdenkertag einzulegen, an dem konsequent alles in Frage gestellt wird, um sich so von Grundgewohnheiten zu lösen.

„Menschen dazu zu bringen, neue und auch unkonventionelle Ideen zu wagen, genau das ist auch das Ziel der Wirtschaftsförderung“, rundete der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow den Vortrag ab und lud abschließend die Gäste dazu ein, sich bei Getränken und Brezeln im Gespräch inspirieren zu lassen.

Vor und nach den Vorträgen konnten die Gäste zudem eine kleine Ausstellung im oberen Foyer des Kinos besuchen und sich an den Ständen von Projektförderern und Initiativen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie einigen noch junger Unternehmen informieren. Unter anderem stellte das Unternehmen Krug sein Picknickbesteck „Ficelle“ vor, das von Auszubildenden entwickelt wurde und Ralf Hofmann, ein Schreinerunternehmen aus Münchhausen, überzeugte mit seinen „Rapido Schubladen“, deren Einbau sogar für Pflegepatienten von den Krankenkassen bezuschusst wird.

Der von der Wirtschaftsförderung des Landkreises entwickelte „Prod-Kasten“ zur Präsentation heimischer Produkte stieß auf reges Interesse bei den NOWA-Besuchern.

Der von der Wirtschaftsförderung des Landkreises entwickelte „Prod-Kasten“ zur Präsentation heimischer Produkte stieß auf reges Interesse bei den NOWA-Besuchern.

Gespannt folgte das Publikum dem kurzweiligen und interessanten Vortrag von Hermann Scherer, der dazu einlud, „mehr Dinge in Frage zu stellen, die nicht in Frage zu stellen sind“.

Gespannt folgte das Publikum dem kurzweiligen und interessanten Vortrag von Hermann Scherer, der dazu einlud, „mehr Dinge in Frage zu stellen, die nicht in Frage zu stellen sind“.

Der Referent Hermann Scherer lud die Besucherinnen und Besucher mit Charme und Humor dazu ein, „mehr Dinge in Frage zu stellen, die nicht in Frage zu stellen sind“.

Der Referent Hermann Scherer lud die Besucherinnen und Besucher mit Charme und Humor dazu ein, „mehr Dinge in Frage zu stellen, die nicht in Frage zu stellen sind“.

Im Foyer des Cineplex-Kinos trafen sich die Besucherinnen und Besucher der NOWA zu Gesprächen.

Im Foyer des Cineplex-Kinos trafen sich die Besucherinnen und Besucher der NOWA zu Gesprächen.

(Fotos: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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