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Monatsbilanz des KreisJobCenters: Arbeitslosigkeit bleibt unter der 3.000-er Marke – Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 2.983 – 36 mehr als vor einem Jahr

(Pressemitteilung 266/2016 vom 30.06.2016)

Marburg-Biedenkopf – Die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf, für die das KreisJobCenter (KJC) zuständig ist (Rechtskreis SGB II), bleibt auf einem niedrigen Niveau stabil. Sie ist im Vergleich zum Vormonat nur leicht gestiegen.

Die aktuelle Bilanz des KJC weist 2.983 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Das sind 20 Personen oder 0,7 Prozent mehr als noch in Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis um 36 Personen oder 1,2 Prozent erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt weiter bei 2,3 Prozent. Im Vorjahresmonat lag die Quote ebenfalls bei 2,3 Prozent.

Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften hat sich in diesem Monat kaum verändert. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 7 (+ 0,1 Prozent) auf insgesamt 6.438. Verglichen mit dem Vorjahresmonat (6.439 Bedarfsgemeinschaften) bedeutet dies einen Rückgang um eine Bedarfsgemeinschaft.

Auch bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Vergleich zum Vormonat kaum eine Veränderung zu verzeichnen. Zählten im Mai 2016 noch 8.237 erwerbsfähige Kunden zum Bestand des KJC, so waren es im Juni 2016 insgesamt 8.239 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im langfristigen Vergleich liegt die Zahl um 1,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einem Rückgang um 143 Personen.

„Dass die Anzahl der Leistungsbezieher und auch die der arbeitslosen Menschen im SGB II angesichts der Flüchtlingssituation im Vergleich zum Vorjahr nicht steigt, liegt neben einen aufnahmefähigen Arbeitsmarkt auch daran, dass eine zu Jahresbeginn bundesweit durchgeführte Revision der Grundsicherungsstatistik bestimmte Personengruppen, wie etwa Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch in einer Bedarfsgemeinschaft, nicht mehr erfasst und dass deshalb Vorjahresvergleiche nur bedingt möglich sind“, erläuterte der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Marian Zachow. Auch seien Menschen mit Fluchthintergrund derzeit oft Teilnehmende an Integrationskursen und sonstigen unterstützenden Maßnahmen und damit statistisch nicht arbeitslos, so Marian Zachow.

Bei den Angaben zu Bedarfsgemeinschaften und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten handelt es sich um einen zum Stichtag 13. Juni 2016 ermittelten vorläufigen Bestand. Der endgültige Bestand für den Berichtsmonat Juni wird von der Bundesagentur für Arbeit nach einer Wartezeit von drei Monaten festgeschrieben.

Insgesamt befanden sich zum Stichtag im Juni 1.286 Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen.

Stichwort/Hintergrund KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf:

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf ist seit 2005 Optionskommune und betreut mit dem KreisJobCenter (KJC) 2.983 Langzeitarbeitslose. Das Ziel: Diese Menschen zu fördern, weiter zu qualifizieren und wieder in Arbeit zu vermitteln. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Vermittlungsquote von rund 31 Prozent zählt der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinem KreisJobCenter zu den erfolgreichsten Optionskommunen in Hessen. Von den im Landkreis als arbeitslos geltenden Menschen werden durchschnittlich 40 Prozent durch die zuständige Agentur für Arbeit in Marburg und 60 Prozent durch das KreisJobCenter des Landkreises betreut.



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