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Der Zensus ging im Landkreis Marburg-Biedenkopf reibungslos über die Bühne – Erhebungsstelle beim Landkreis hat Befragung von rund 20.000 Menschen organisiert / Landrat dankt Mitarbeitern und Interviewern
(Pressemitteilung Nr. 262/2012 vom 11.07.2012)
Marburg-Biedenkopf – Der „Zensus“, die Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf ohne Komplikationen zu Ende gegangen. Die beim Kreis eingerichtete Erhebungsstelle hat das Verfahren abgeschlossen. „Wir haben zuletzt noch offene Fragen oder Unstimmigkeiten geklärt“, erläuterte Bianka Möller-Balzer, die die Erhebungsstelle geleitet hat. Mit dem Zensus wurden aktuelle Zahlen darüber erfasst, wie viele Menschen in Deutschland leben, wo sie wohnen und wie sie arbeiten. Dabei ging es um die Beantwortung zentraler Fragen ob wir zum Beispiel mehr Schulen brauchen, ob es genügend Wohnungen gibt oder wie viele Menschen bald das Rentenalter erreichen

„Dass diese Zählung so reibungslos über die Bühne gegangen ist, ist ein Verdienst der rund 300 ehrenamtlichen Interviewer, die im Landkreis unterwegs waren, und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erhebungsstelle“, stellte Landrat Robert Fischbach fest. Er dankte den Beteiligten für ihren Einsatz und den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis für ihre Mitarbeit. Die gute Vorbereitung, die schon im Jahr 2010 begonnen hatte, habe sich im problemlosen Ablauf der Zählung ausgezahlt, so der Landrat.

Rund 20.000 Personen haben die Interviewerinnen und Interviewer befragt, entweder im Rahmen einer Haushaltsstichprobe oder im Rahmen der Befragung in Sonderbereichen wie zum Beispiel in Alten- oder Pflegeheimen.

In keinem Fall musste ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden, um zum Beispiel verweigerte Daten erfassen zu können. „Wir mussten lediglich 121 mal Zwangsgeld festsetzen – das ist bei rund 20.000 Befragten ein sehr geringer Anteil – rund 0,6 Prozent“, stellte Bianka Möller-Balzer fest.

Die Landkreise, die kreisfreien Städte sowie die Sonderstatusstädte hatten für den Zensus 2011 Erhebungsstellen eingerichtet. Hauptaufgaben dieser Erhebungsstellen waren die Organisation und Abwicklung der Haushaltebefragung und die Befragung in Gemeinschaftsunterkünften. Außerdem haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erhebungsstelle die Interviewerinnen und Interviewer rekrutiert und geschult sowie deren Einsatz vor Ort koordiniert.

Im Gegensatz zu früheren Volkszählungen fanden beim Zensus 2011 Befragungen nur für einen Teil der Bevölkerung statt. Ein Großteil der benötigten Informationen stammte aus vorhandenen Verwaltungsregistern, allen voran aus den Melderegistern und den Registern der Bundesagentur für Arbeit. Mit dem Ziel, die aus diesen Melderegistern stammenden Zahlen statistisch zu korrigieren, wurden im Rahmen der Haushaltebefragung ab Mai 2011 knapp zwölf Prozent der hessischen Bevölkerung nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren ausgewählt und befragt. „Bezogen auf den Landkreis Marburg-Biedenkopf haben wir rund 20.000 Einwohner befragt“, erläuterte Bianka Möller-Balzer. Neben den direkten Befragungen führte das Hessische Statistische Landesamt eine Gebäude- und Wohnungszählung durch. Hierzu wurden ca. 1,6 Millionen Besitzer hessischer Immobilien auf dem Postwege befragt.

Die Ergebnisse werden jetzt vom Hessischen Statistischen Landesamt ausgewertet.
  Landrat Robert Fischbach (2. v. re.) freut sich mit (v. li.) Ina Wagner, Bianka Möller-Balzer und Aleksander Kräling, die in der Erhebungsstelle die Befragung von rund 20.000 Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf koordiniert haben, über den erfolgreichen Abschluss des Zensus. (Foto: Landkreis)
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Landrat Robert Fischbach (2. v. re.) freut sich mit (v. li.) Ina Wagner, Bianka Möller-Balzer und Aleksander Kräling, die in der Erhebungsstelle die Befragung von rund 20.000 Menschen im Landkreis Marburg-Biedenkopf koordiniert haben, über den erfolgreichen Abschluss des Zensus. (Foto: Landkreis)

 

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