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Gemeinsame Pressemitteilung der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf: Radtour von Marburg nach Kirchhain wirbt für Organspende – Gemeinsame Aktion soll aufklären, informieren und das Vertrauen wieder herstellen

(Pressemitteilung 252/2015 vom 29.06.2015)

Marburg-Biedenkopf – Mehr als 11.000 Menschen stehen in Deutschland auf der Warteliste für eine Organtransplantation. Täglich sterben statistisch gesehen drei von ihnen, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ verfügbar ist. Auch in Hessen ist die Zahl der Organtransplantationen in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen. Der sogenannte Transplantationsskandal um die Manipulation von Patientendaten hat dazu beigetragen, dass die Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende zurückgegangen ist. Die Veranstaltung „Radtour für Organspende“ am Samstag, 18. Juli 2015, dient der Aufklärung der Bevölkerung über Organspende und Transplantation, und soll das Vertrauen in die Organspende wiederherstellen.

„Gerne unterstützen wir diese Aktion der Selbsthilfegruppe ,Förderverein Organspende Marburg e. V.’ in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Wir würden uns freuen, wenn durch diese Radtour die Transplantationszahlen wieder steigen und mehr Menschen auf den Wartelisten die Chance auf ein Weiterleben erhalten“, sagten Oberbürgermeister Egon Vaupel und der Kreisbeigeordnete Klaus Weber. Gemeinsam wolle man versuchen, mit der „Radtour für Organspende“ das Vertrauen der Menschen in die Organspende und Transplantation wieder herzustellen und Vorurteile abzubauen.

„Unser Wunsch ist es, dass sich wieder mehr Menschen für eine potenzielle Organsspende bereit erklären. Denn eine Organtransplantation ist das beste Mittel, um schwerkranken Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen oder sie sogar vor dem Tod zu bewahren“, waren sich die Organisatoren der Radtour einig.

An der Radstrecke zwischen Marburg und Kirchhain können sich Interessierte an Info-Ständen zum Thema Organspende, Transplantation und Dialyse informieren. Verschiedene Broschüren und Organspenderausweise liegen dort zum Mitnehmen bereit.

Organisiert und unterstützt wird die „Radtour für Organspende“, die erstmals im vergangenen Jahr erfolgreich veranstaltet wurde und auf große Resonanz stieß, gemeinsam vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, von der Universitätsstadt Marburg, vom Förderverein Organspende Marburg e.V., vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg, vom Verein Dialysepatienten und Transplantierte Mittelhessen, von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), vom PHV Dialyszentrum Marburg und von der Dialysepraxis Dr. Küllmer/Dr. Trebst in Kirchhain.

Streckenverlauf Radtour der Organspende am Samstag, 18. Juli 2015:

Start 11:00 Uhr: Schubertstraße 8, Marburg, PHV Dialysezentrum

(Parkplätze für die PKWs hinter dem Landratsamt, Im Lichtenholz 60, Marburg)

• Konrad-Adenauer-Brücke

• Schwanallee

• Wilhelmsplatz

• Barfüßertor

• Barfüßerstraße

12:00 Uhr: Marburg, Marktplatz, Grußworte: Landrätin Kirsten Fründt /Oberbürgermeister Egon Vaupel

• Barfüßerstraße

• Am Plan

• Obere Gutenbergstraße

• Universitätsstraße

• Biegenstraße

• Robert-Koch-Straße

• Bahnhofstraße

• Anneliese-Pohl-Allee

• Brücke beim Café Rosenpark

• Afföllerwiesen

• Fahrradweg bis Am Schwarzenborn

• Am Kaufpark

13:00 Uhr: Tegut-Markt im Kaufpark Wehrda mit Infostand des Vereins Dialysepatienten und Transplantierte Mittelhessen e.V.

Fahrradweg bis Kirchhain

14:30 Uhr: Herkules-Markt Kirchhain mit Infostand des Fördervereins Organspende Marburg

• Fuldaerstraße

• Alsfelder Straße

• Niederrheinische Straße

15:00 Uhr: Dialysepraxis Dr. Küllmer / Dr. Trebst, Niederrheinische Str. 29, Kirchhain, mit abschließendem Grillen

17:34 Uhr: Rückfahrt per Bahn ab Bahnhof Kirchhain nach Bahnhof Südbahnhof Marburg mit kostenlosem Großgruppenticket oder privat

Weitere Infos zur Organspende: https://www.organspende-info.de/

Kreisbeigeordneter Klaus Weber und Oberbürgermeister Egon Vaupel machten zusammen mit einem Vertreter und Vertreterinnen des UKGM, einer Ärztin vom Dialysezentum Kirchhain, des Fördervereins Organspende, des Selbsthilfevereins Dialyse und Transplantierte Mittelhessen sowie des Gesundheitsamtes des Landkreises deutlich, wie wichtig es ist, einen Organspenderausweis zu besitzen. Zwei Transplantierte erläuterten außerdem eindrucksvoll, wie schnell man selbst davon betroffen sein kann und wie abhängig man letzlich von Spenderorganen ist.  Foto: Landkreis

Kreisbeigeordneter Klaus Weber und Oberbürgermeister Egon Vaupel machten zusammen mit einem Vertreter und Vertreterinnen des UKGM, einer Ärztin vom Dialysezentum Kirchhain, des Fördervereins Organspende, des Selbsthilfevereins Dialyse und Transplantierte Mittelhessen sowie des Gesundheitsamtes des Landkreises deutlich, wie wichtig es ist, einen Organspenderausweis zu besitzen. Zwei Transplantierte erläuterten außerdem eindrucksvoll, wie schnell man selbst davon betroffen sein kann und wie abhängig man letzlich von Spenderorganen ist. 

Foto: Landkreis

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