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Landkreis Marburg-Biedenkopf investiert mehr als 2,7 Millionen Euro für die Erweiterung und Modernisierung der Hilda-Heinemann-Schule – Barrierefreiheit und modernes Lernumfeld verbessern pädagogische Qualität

(Pressemitteilung 249/2014 vom 15.07.2014)

Marburg-Biedenkopf – Gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinde der Hilda-Heinemann-Schule in Dautphetal Hommertshausen hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf am Samstag die Einweihung für den Erweiterungsbau der Schule gefeiert. Mehr Fläche, vollständige Barrierefreiheit, größere Nutzungsqualität und mehr Sicherheit mit Investitionen in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro sind die Ergebnisse der aufwendigen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten, die der Landkreis als Schulträger an der Hilda-Heinemann-Schule im Zeitraum von 2011 bis 2014 ausgeführt hat. Die Investitionssumme wurde ausschließlich aus Haushaltmitteln des Landkreises aufgebracht.

„Die Hilda-Heinemann-Schule kann durch diese Großinvestitionen jetzt die schulischen- und förderpädagogischen Anforderungen erfüllen und besitzt so eine hervorragende Grundlage, ihre besondere pädagogische Qualität auch in Zukunft weiterzuentwickeln“, stellte Landrätin Kirsten Fründt fest.

Seit dem Jahr 2011 hat der Kreis zunächst Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Schulgebäude in Angriff genommen. Darüber hinaus bekam die Hilda-Heinemann Schule ein neues Erweiterungsgebäude im Passivhausstandard. Die nutzbare Schulfläche vergrößert sich dadurch um etwa 650 Quadratmeter.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde das Bestandsgebäude in Sachen Brandschutz umfassend modernisiert. Dabei fanden gleichzeitig Umbauten in diesem Gebäudeteil zur Neu- und ‚Umgestaltung der WCs und zur Umnutzung einiger Räume statt.

Das modern gestaltete Erweiterungsgebäude verbessert die räumliche Situation des schulischen Bereichs erheblich und bietet modern ausgestattete und flexibel nutzbare Funktionsräume. Moderne Möbel und neueste Technik runden die Erweiterung ab. Ein Lehrerzimmer, drei Büros, ein Mehrzweck- und Musikraum mit Medientechnik sowie zwei Therapieräume und sanitäre Einrichtungen finden in dem Erweiterungsbau Platz. Zudem wurden ein Werkraum, ein Lager und ein Arbeitsbereich für den Hausmeister geschaffen.

Die barrierefreie Neugestaltung der Außenanlagen bietet jetzt Spiel- und Ruhezonen. Sämtliche Flächen sind über neue Rampen barrierefrei verbunden worden. Auch ein überdachter Schulhof konnte verwirklicht werden.

„Wir freuen uns hier ein besonders gelungenes Beispiel eines barrierefreien Bauprojektes verwirklicht zu haben. Die Hilda-Heinemann-Schule hat jetzt optimale Bedingungen für die vielfältigen Schulaktivitäten und kann so ihren Schülerinnen und Schülern optimale Förderangebote bieten“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Marian Zachow.

Die Hilda-Heinemann-Schule, die seit 1968 besteht, ist eine Förderschule für Kinder mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Ziel der Schule ist es, diese Schülerinnen und Schüler auf die größtmögliche Teilhabe am Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Rund 60 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule.

Gemeinsam mit den Ehrengästen feierte die Schulgemeinde der Hilda-Heinemann-Schule die Einweihung der erweiterten und modernisierten Schulgebäude.

Gemeinsam mit den Ehrengästen feierte die Schulgemeinde der Hilda-Heinemann-Schule die Einweihung der erweiterten und modernisierten Schulgebäude.

Zur Feier des Tages stimmte ein Chor aus Schülerinnen und Schülern ein Lied an - der neue überdachte Schulhof bot dafür eine geeignete Kulisse.

Zur Feier des Tages stimmte ein Chor aus Schülerinnen und Schülern ein Lied an - der neue überdachte Schulhof bot dafür eine geeignete Kulisse.

(Fotos: Landkreis Marburg-Biedenkopf)

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