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Dank, Respekt und Anerkennung: Landrat überreicht acht Landesehrenbriefe für langjährigen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit – Acht Geehrte tragen seit rund 230 Jahren ehrenamtlich Verantwortung
(Pressemitteilung Nr. 248/2012 vom 26.06.2012)
Marburg-Biedenkopf – Auf verschiedene Weise und über viele Jahre – zusammen rund 230 – haben sich acht Menschen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ehrenamtlich für die Allgemeinheit eingesetzt. Am Dienstag hat ihnen Landrat Robert Fischbach dafür den Landesehrenbrief überreicht. Während einer Feierstunde im Landratsamt lobte der Landrat den bürgerschaftlichen Einsatz: „Sie leisten einen unschätzbaren Dienst für das Gemeinwohl!“.

Hans Schneider aus Weimar-Niederweimar war von 1970 bis 2005 Schriftführer bei der Waldgenossenschaft Niederweimar und bei der dortigen Forstbetriebsvereinigung. Von 1970 bis 2006 führte er zudem als Schriftführer bei der Niederweimarer Jagdgenossenschaft die Protokolle. Als stellvertretender Schriftführer ist er seit 1969 auch beim Männergesangverein 1895 Niederweimar tätig. Die Aufgaben des Schriftführers hat er außerdem 1998 für den Geschichtsverein Weimar und 2011 noch für den Feuerwehrverein Niederweimar übernommen. Seit 2007 betreut er darüber hinaus noch ehrenamtlich das Weimarer Gemeindearchiv.

Heinrich Eidam aus Weimar-Oberweimar hat sich mit großem Engagement den Brieftauben verschrieben: Von 1967 bis 1972 und von 1976 bis 1982 war er 2. Vorsitzender beim Brieftaubenverein „Allnabote 08868 Niederweimar“. Im Jahr 1992 hat er dann den Vorsitz über diesen Verein übernommen. Seit 1992 ist er außerdem Beisitzer im Vorstand der Brieftauben-Reisevereinigung Niederwalgern. Von 1995 bis 2008 hat er darüber hinaus die Brieftaubeneinsatzstelle Damm geleitet.

Udo Krebs aus Stadtallendorf-Erksdorf war von 1997 bis 2006 Mitglied im Erksdorfer Ortsbeirat. Von 1996 bis 2006 war er Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Erksdorf, deren Vorsitzender er heute noch ist.

Horst Thiel aus Lohra ist seit 1990 ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht in Marburg und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Rechtssprechung.

Otto Koch aus Gladenbach-Erdhausen war von 1983 bis 1988 Schriftführer und Kassenwart beim Heimatverein Erdhausen. Von 1989 bis 2001 war er auch Mitglied und Schriftführer im Ortsbeirat seines Heimatortes. Von 1993 bis 1999 und von 2001 bis 2006 war er außerdem Mitglied der Gladenbacher Stadtverordnetenversammlung. Von 1993 bis 1998 übernahm er die Funktion des 2. Vorsitzenden beim Schützenverein Erdhausen. Von 1991 bis 1994 war außerdem ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht Gießen und von 2001 bis 2011 beim Arbeitsgericht in Marburg. Seit 2001 ist er zudem Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung (Hessen), seit 2010 Schriftführer beim VdK-Ortsverband Weidenhausen und seit 2011 Mitglied im Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde.

Werner Strothmann aus Bad Endbach-Günterod ist seit dem Jahr 2000 der 2. Vorsitzende des Männergesangvereins „Eintracht“ 1878 Günterod. Von 2004 bis 2012 war er zudem Beisitzer und 2. Vorsitzender der VdK Ortsgruppe Günterod.

Karl Reinhardt aus Gladenbach war von 1980 bis 2010 Wegewart beim Oberhessischen Gebirgsverein Gladenbach und von 1987 bis 1997 Beisitzer im Vorstand des Männergesangvereins. Außerdem hat er ehrenamtlich auf 25.000 Frühstücksbrettchen für den Gladenbacher Kirschenmarkt die Motive eingebrannt.

Helmut Schmidt aus Gladenbach-Runzhausen war von 1974 bis 2010 Synodenmitglied der evangelischen Kirchengemeinde und von 2002 bis 2010 Dekanats-Synodalvorstand im Dekanat Gladenbach. Mitglied im Vorstand und in der Verbandsvertretung der evangelischen Regionalverwaltung war er von 2003 bis 2010. Darüber hinaus hat er von 1976 bis 1984 für den Oberhessischen Gebirgsverein Gladenbach als Kassierer wichtige Arbeit geleistet und 1984 für diesen Verein die Funktion des Schriftführers übernommen.

Landrat Robert Fischbach erklärte, dass der Landesehrenbrief ein Stück Dank und Anerkennung der Gesellschaft sei. „Sie sind wichtige Vorbilder – insbesondere auch für jüngere Menschen. Sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und aufrecht für eine Sache einzustehen – auch wenn der Wind einmal von vorne kommt. Dafür gebührt Ihnen großer Respekt“, betonte der Landrat. Er bat die Geehrten, diese Ehrung nicht als Abschlusszeugnis zu verstehen. Vielmehr solle sie auch Ansporn sein, sich weiter zu engagieren.

  Landrat Robert Fischbach (vorne, links) händigte im Beisein von Bürgermeistern, Ersten Beigeordneten und Stadträten acht engagierten Bürgern den Ehrenbrief des Landes Hessen aus. "Die Ehrungstermine zeigen, dass das Ehrenamt der Motor des gesellschaftlichen Miteinanders ist", betonte der Landrat.  (Foto: Landkreis)
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Landrat Robert Fischbach (vorne, links) händigte im Beisein von Bürgermeistern, Ersten Beigeordneten und Stadträten acht engagierten Bürgern den Ehrenbrief des Landes Hessen aus. "Die Ehrungstermine zeigen, dass das Ehrenamt der Motor des gesellschaftlichen Miteinanders ist", betonte der Landrat.
(Foto: Landkreis)

 

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