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Landrat Robert Fischbach überreicht Bewilligungsbescheide für Projekte im Rahmen der Dorferneuerung in Lahntal-Sterzhausen und in Steffenberg-Niedereisenhausen – Fördermittel helfen bei der Erstellung eines Nutzungskonzeptes für das Dorfgemeinschaftshaus und beim Bau einer multifunktionalen Spielfläche
(Pressemitteilung Nr. 247/2013 vom 27.06.2013

Marburg-Biedenkopf – Der Lahntaler Ortsteil Sterzhausen kann sich über die Bewilligung von Fördermitteln im Rahmen der Dorferneuerung für die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für das „Haus am Wollenberg“ freuen. Auch Niedereisenhausen bekommt Fördermittel für den Bau einer multifunktionalen Spielfläche am Dorfgemeinschaftshaus. Landrat Robert Fischbach überreichte die Bescheide am Mittwoch im Marburger Landratsamt. Die Erste Beigeordnete der Gemeinde Lahntal, Claudia Meyer-Bairam, und Steffenbergs Bürgermeister Peter Pfingst nahmen die Bescheide entgegen.                                                                                 

„Die Dorferneuerung hat in den vergangenen Jahren in den Orten im Landkreis viel bewegt. Die Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm sind eine wichtige Hilfestellung für die Realisierung weiterer Projekte“, wie der Landrat betonte. Sterzhausen bekommt einen Zuschuss in Höhe von 4.485 Euro bewilligt. Diese Förderung wird für die Erstellung eines Nutzungskonzeptes für das Dorfgemeinschaftshaus „Haus am Wollenberg“ verwendet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 7.116 Euro, von denen 5.980 Euro förderfähig sind. Die Förderquote für das Jahr 2013 beträgt 75 Prozent. Die Dorferneuerung läuft in Sterzhausen seit 2009 und wird 2017 enden. Im Rahmen einer Nutzungsverbesserung soll das Dorfgemeinschaftshaus saniert und energetisch aufgewertet werden. Um dies zu realisieren, müssen im Vorfeld Maßnamen aufgezeigt werden, die darauf abzielen, zu einer verbesserten Auslastung des Gemeinschaftsgebäudes zu führen. Im Gegenzug steht die Reduzierung der laufenden Kosten. Dabei ist zu beachten, dass die Nutzungsalternativen über herkömmliche Angebote hinausreichen sollen. Die Erarbeitung von Trägerschaftsmodellen, die sowohl den Betrieb als auch die Wirtschaftlichkeit des Dorfgemeinschaftshauses verbessern, steht beim Nutzungskonzept im Vordergrund. Bei der Erstellung des Konzeptes werden der Arbeitskreis Dorferneuerung des Fachbereiches Ländlicher Raum und Verbraucherschutz und die Sterzhäuser Bürgerinnen und Bürger mitwirken.

In Niedereisenhausen begann das Dorferneuerungsprogramm ebenfalls 2009 mit einer Laufzeit von neun Jahren. Die bewilligten Mittel werden für den Bau eines Multifunktionsplatzes verwendet. Die förderfähigen Kosten der multifunktionalen Spielfläche belaufen sich auf 43.503,88 Euro. Der Zuschuss liegt bei 65 Prozent und beträgt somit 28.277 Euro. Für die Multifunktionsanlage wird die Fläche neben dem Dorfgemeinschaftshaus befestigt und zu einer Spielfläche hergerichtet. In den Sommermonaten bietet sich der Platz für Inline Skaten, Skateboarden, Hockey- und Basketballspiele an. Für den Winter ist eine Flutung der Anlage vorgesehen und somit die Nutzung für Eisläufer und Eishockeyspieler möglich.

Das hessische Dorferneuerungsprogramm unterstützt in anerkannten Förderschwerpunkten die örtlichen Aktivitäten. Ziele sind dabei die Erhaltung der charakteristischen Baustrukturen, die Steigerung der Lebensqualität in den Dörfern, vor allem auch im Hinblick auf den demographischen Wandel sowie die attraktivere Gestaltung des dörflichen Lebens.

„Dabei kommt dem bürgerschaftlichen Engagement und der Eigeninitiative eine große Bedeutung zu. Im Vordergrund stehen die gemeinsame Erarbeitung der Konzepte und die damit verbundene Stärkung des Gemeinschaftssinns“, erläuterte Landrat Robert Fischbach. Die Vielfalt des dörflichen Lebens soll durch das Dorferneuerungsprogramm erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Förderung der für die Dorfgemeinschaft nützlichen und erhaltenswerten Gebäude. Die Dorfgemeinschaftshäuser und die Dorfmittelpunkte stehen dabei besonders im Fokus, da diese Treffpunkte der dörflichen Gemeinschaft sind und unter diesem Schwerpunkt weiter ausgebaut werden können.

Im Landratsamt wurden Bescheide im Rahmen der Dorferneuerung übergeben (v.l.n.r.): Ulrich Buddemeier (Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz), Bürgermeister Peter Pfingst (Steffenberg), Landrat Robert Fischbach, Claudia Meyer-Bairam (Erste Beigeordnete der Gemeinde Lahntal) und Rainer Kieselbach (Arbeitskreis Sterzhausen). Foto: Landkreis
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Im Landratsamt wurden Bescheide im Rahmen der Dorferneuerung übergeben (v.l.n.r.): Ulrich Buddemeier (Fachbereich Ländlicher Raum und Verbraucherschutz), Bürgermeister Peter Pfingst (Steffenberg), Landrat Robert Fischbach, Claudia Meyer-Bairam (Erste Beigeordnete der Gemeinde Lahntal) und Rainer Kieselbach (Arbeitskreis Sterzhausen). Foto: Landkreis

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